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Rettungsmedizin ist das Fachgebiet der aus der Klinik ausgelagerten Notfallmedizin. Patienten in Notfallsituationen (Erkrankungen, Unfälle oder Vergiftungen) sind nicht immer transportfähig. Die Rettungsmedizin kümmert sich um die Stabilisierung des Patienten vor und während des Transportes. Sie ist das verlängerte Auge der weiterbehandelnden Ärzte (Beschreibung der Notfallsituation, Schilderung des Verlaufs).
Das deutsche arztgestützte Rettungssystem ist weltweit eher selten. Üblicherweise liegt die Rettungsmedizin besonders in den englischsprachigen Ländern in den Händen von Paramedics, vergleichbar etwa unseren Rettungsassistenten, und Emergency Medical Technicians (vergleichbar etwa unseren Rettungssanitätern).
Das Standardteam eines Notarztwagensbesteht in der Regel aus einem Fahrer (Rettungssanitäter), einem Rettungsassistenten und dem Notarzt. Bei dem Rendezvous-Systemwird der diensthabende Notarzt in einem separaten PKW zum Unfallort gefahren, um das schnellstmögliche Eintreffen der Rettungskräfte sicherzustellen. Aus welchen Fachdisziplinen die Notarztpools rekrutiert werden, ist regional sehr unterschiedlich und reicht vom Klassiker Anästhesieüber Unfallchirurgiebis zu einem System mit niedergelassenen Allgemeinärzten in den ländlichen Gegenden. Voraussetzung ist jedoch eine zusätzliche Ausbildung in Notfallmedizin.
Siehe auch: Rettungsdienst, Rettungsstelle, Notfallmedizin
Literatur
- Jonathan Kaplan: Notversorgung, ISBN 3870245581
Weblinks
- Notfall und Rettungsmedizin
- Notarzt-Börse: Rettungsmediziner im Internet
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