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Vorhofflattern

Bild:Aflutter 4 to 1.jpg
EKG bei Vorhofflattern mit 4:1 Überleitung. Die sägezahnartigen Flatterwellen sind besonders gut in den Ableitungen II, III und aVF zu erkennen.

Vorhofflattern ist eine vorübergehende (paroxysmale) oder andauernde (permanente) Herzrhythmusstörung, bei der die Vorhöfe des Herzensregelmäßig 220 bis 350 mal pro Minute, die Kammern hingegen meist langsamer schlagen.

Ohne Medikamenteneinfluss führt Vorhofflattern meist zu ?Herzrasen? in Form einer regelmäßigen Pulsbeschleunigung (Tachykardie) auf 140 bis 170 Schläge pro Minute, weil der AV-Knotentypischerweise nur jede zweite Erregung der Vorhöfe auf die Kammern überleitet (2:1 Überleitung). Bei gestörter Erregungsleitungund unter dem Einfluss AV-Knoten-blockierender Arzneimittel (z. B. Verapamil, Betablockeroder Digitalis) erhöht sich das Blockierungsverhältnis (z. B. 3:1, 4:1 oder höher, auch wechselnd), so dass die Herzkammern langsamer und evtl. unregelmäßig schlagen.

Hinsichtlich der Diagnostikund Therapieunterscheidet sich Vorhofflattern nur unwesentlich vom häufigeren Vorhofflimmern, allerdings ist die elektrophysiologischeTherapie des Vorhofflatterns in Form der Ablationdes posterioren Isthmus einfacher, erprobter und auch erfolgreicher als die des Vorhofflimmerns.




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