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--Klever-?17:53, 30. Jan 2006 (CET)
Inhaltsverzeichnis
- 1 Hildegard Peplau ? Interpersonale Beziehungen in der Pflege
- 2 Psychodynamische Pflege
- 3 Die Phasen der Interaktionen zwischen Pflegeperson und Patient
- 4 Rollen in der Pflege
- 5 Definition der Pflege laut Hildegard Peplau
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Hildegard Peplau ? Interpersonale Beziehungen in der Pflege
Die Amerikanerin hat ihre praktische Erfahrung hauptsächlich in Einrichtungen der psychiatrischenPflegegesammelt. Sie versucht zu klären, wie die Beziehung zwischen Patient und Pflegeperson sein sollte, um einen guten Genesungsvorgang zu gewährleisten. Ihre Theorie umfasst drei Schwerpunkte:
- die Beschreibung der psychodynamischen Pflege,
- die Phasen der Interaktionen zwischen Pflegeperson und Patient,
- die Beschreibung der Rollen, die die Pflegeperson in den jeweiligen Phasen der Beziehung übernimmt.
Psychodynamische Pflege
Beinhaltet nach Peplau zwei wichtige Elemente. Beeinflusst wird die Tatsache wie ein Patient mit seiner Erkrankung zurechtkommt durch das Verhältnis von der Pflegeperson zum Patienten und von der Unterstützung bezüglich der persönlichen Entwicklung.
Die Phasen der Interaktionen zwischen Pflegeperson und Patient
Bestehen aus vier aufeinander folgenden Phasen, die sich teilweise überlappen können.
In der Orientierungsphase versucht die Pflegeperson gemeinsam mit dem Patienten, das Problem einzuschätzen und zu identifizieren. Weiters geht es darum, dass der Patient seinen Zustand wie auch die Hilfsbedürftigkeit erkennt und versteht. Die Pflegeperson übernimmt die Rolle des Zuhörers und die eines Beraters. Abgeschlossen ist die Phase, wenn Pflegeperson und Patient dem Problem das gleiche Maß an Wichtigkeit entgegen bringen und sich gegenseitig über die zukünftige gemeinsame Arbeit informiert haben.
In der Identifikationsphase identifiziert sich der Patient mit der Pflegeperson. Es gibt drei Möglichkeiten, wie ein Patient reagieren kann:
- Aktive Beteiligung an der Pflege, was zu einer wechselseitigen Beziehung zwischen Pflegeperson und Patient führt.
- Verweigerung der Mitarbeit ? Beziehung sollte überdacht werden
- Passive Beteiligung und lassen die Pflegeperson alles für sich tun
In der Nutzungsphase schöpft der Patient die angebotenen Dienstleistungen voll aus. Der Patient konzentriert sich mehr auf die Zukunft.
Die Ablösungsphase ist jene, in der der Patient zunehmend die Fähigkeit erlangt, für sich selbst zu sorgen. Diese Phase erfolgt nur bei Abschluss aller anderen.
Rollen in der Pflege
Peplau gibt hier sechs verschiede Rollen an, die von Pflegepersonen eingenommen werden können, wobei die Übernahme anderer Rollen auch möglich ist.
Patient und Pflegeperson begegnen sich zunächst als Fremde. Das heißt, es ist wichtig, den Patienten so anzunehmen wie er ist und ihm respektvoll gegenüberzutreten.
Weiters gibt es die Rolle der unterstützenden Person und der lehrenden Person. Letztere hilft dem Patienten mit seiner Erkrankung zurechtzukommen. Pflegepersonen können auch die Rolle der Mutter oder die der Geschwister einnehmen, wenn bei den Patienten vergangene Gefühle wie Abhängigkeit oder Hilflosigkeit hervorgerufen werden. Zuletzt gibt es dann noch die beratende Rolle.
Definition der Pflege laut Hildegard Peplau
Die Aufgaben der Pflege sind sowohl therapeutische als auch erzieherische Aspekte. Das Ziel ist, dass die Menschen ihre momentanen aber auch zukünftigen Probleme erkennen und die Fähigkeit erlangen, diese zu lösen und daraus zu lernen.
Diesen Prozess nennt Peplau ?interpersonales Lernen?.
Seitenkategorien: Wikipedia:Qualitätssicherung| Pflege
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