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Arzneimittel oder Pharmaka (Singulardas Pharmakon, griech.???????? ?Gift, Droge, Arznei?) sind laut Arzneimittelgesetz(AMG) Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen, die zur Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper bestimmt sind, um:
- Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhafte Beschwerden zu heilen, zu lindern, zu verhüten oder zu erkennen,
- Krankheitserreger, Parasitenoder körperfremde Stoffe abzuwehren, zu beseitigen oder unschädlich zu machen,
- die Beschaffenheit, den Zustand oder die Funktionen des Körpers oder seelische Zustände zu erkennen oder zu beeinflussen,
- vom menschlichen oder tierischen Körper erzeugte Wirkstoffe, Transmitteroder Körperflüssigkeitenzu ersetzen.
Der Begriff Arzneimittel schließt also alle Medikamenteein, geht aber über den Begriff eines Medikamentes hinaus: Blutpräparateoder Diagnostikawie beispielsweise Kontrastmittelsind zwar Arzneimittel, aber keine Medikamente. Umgangssprachlich wird das Wort Arzneimittel jedoch häufig synonymmit Medikament verwendet.
Siehe auch: Arzneistoff
Heilmittel hingegen umfassen andere medizinisch unterstützende Maßnahmen wie Badekuren, Massagen, Ergotherapieoder Krankengymnastik.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Entwicklung
- 1.1 Präklinische Entwicklung
- 1.2 Klinische Prüfung
- 1.3 Galenische Entwicklung
- 2 Rechtliches
- 2.1 Zulassung
- 2.2 Verkehr mit Arzneimitteln
- 2.3 Pharmazentralnummer
- 3 Geschichte
- 3.1 Griechisch-römische Überlieferung
- 3.2 Mittelalter
- 3.3 Neuzeit
- 3.4 19. Jahrhundert bis jetzt
- 4 Arzneimittelrückstände in der Umwelt
- 5 Siehe auch
- 6 Literatur
- 7 Weblinks
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Entwicklung
Die Entwicklung eines neuen Arzneimittels ist kapitalintensiv und langwierig, da bis zur Zulassung umfangreiche Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprüfungen durchgeführt werden müssen. Dem forschenden Unternehmen, welches das Arzneimittel entwickelt hat, wird daher ein zeitliches Monopolzur ausschließlichen Nutzung des Medikaments gewährt (Patentschutz). Nach Ablauf dieser Zeit können andere Firmen (so genannte Nachahmer) eigene Präparate (so genannte Generika) mit dem gleichen Wirkstoff auf den Markt bringen. Dies geschieht meist unter dem Freinamen (International non-proprietary name, INN) der von der WHOvergeben wird.
Die Entwicklung eines neuen Arzneimittels erfolgt in drei Phasen:
- Präklinische Entwicklung,
- Klinische Prüfung,
- Galenische Entwicklung.
Auf Grund des Zeitdrucks bei der Entwicklung eines neuen Arzneimittels werden diese Phasen teilweise parallel durchlaufen.
Von der Entwicklung eines neuen Arzneistoffes bis zu seiner Zulassung und Produktion vergehen 12 bis 15 Jahre. Die Kosten der Entwicklung eines neuartigen (innovativen) Arzneimittels bis zur Markteinführung werden von der Pharmaindustrie mit 500 bis 800 Millionen Dollar angegeben. Hierunter sind auch die Kosten für sämtliche erfolglosen Medikamentenentwicklungen (die nicht zu einem neuen Medikament führten) und die Opportunitätskosten (fiktive Erträge, die das eingesetzte Geld mit einer lukrativen Geldanlage erzielt hätte) erfasst. Die Opportunitätskosten allein machen die Hälfte der angegebenen Summe aus. Dazu kommen noch wesentliche Kostenanteile durch das Marketing, insbesondere durch die Bewerbung der Produkte durch Pharmareferentenbei der Zielgruppe der Ärzte. Jährlich werden etwa 30-50 solche Medikamente entwickelt. Andere Arzneimittel ? ohne neuen Wirkstoff ? verursachen geringere Ausgaben. Die Entwicklung von Nachahmer-Präparaten und Generika ist deutlich kostengünstiger.
Präklinische Entwicklung
Bestandteil der präklinischen Entwicklung ist die Synthese oder Isolierung eines potenziellen Arzneistoffes (oder Arzneistoffgemisches) und dessen Untersuchung in geeigneten experimentell-pharmakologischen Testsystemen. Dabei können Wirkstoffe (Arzneistoffe) aus:
- Pflanzen
- Tieren
- Mikroorganismen
- Sera (Seren aus Tieren, durch Impfen (Vakzinen))
oder durch Synthesebzw. Teilsynthese gewonnen werden.
Klinische Prüfung
Für die Zulassung eines Humanarzneimittels ist dessen Prüfung in klinischen Studien am Menschen vorgeschrieben. Diese umfassen:
- Phase I: Überprüfung der Aufnahme des Arzneistoffs und erste qualitative Überprüfungen der (Neben-)Wirkungen an einem kleinen Kreis i. d. R. gesunder Probanden (ca. 10?20 Probanden).
- Phase II: Qualitative und quantitative Überprüfungen der Wirkungen und Nebenwirkungen eines Arzneistoffs und Dosisfindung für Phase III der klinischen Prüfung (ca. 100?300 Patienten).
- Phase III: Quantitativer Nachweis der Wirksamkeit eines Arzneimittels unter definierten Bedingungen (über 500 Patienten).
- (Phase IV): Überprüfung eines Arzneimittels nach dessen Zulassung.
Galenische Entwicklung
Die (galenische Entwicklung) beschäftigt sich mit der Form eines fertigen Arzneimittels aus einem (oder mehreren) Arzneistoffen und einem (oder mehreren) Hilfsstoffen. Durch die Galenik kann die Freisetzungsgeschwindigkeit, der Ort der Freisetzung und der Ort der Wirkung beeinflusst werden.
Siehe auch: Pharmaforschung
Rechtliches
Zulassung
Arzneimittel müssen in Deutschlandvom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukteoder dem Paul-Ehrlich-Institutzugelassen werden. Für sogenannte High-tech-Arzneimittel ist eine EU-weite Zulassung bei der europäischen Arzneimittelagentur EMEAvorgeschrieben. In den USAerfolgt die Zulassung von der FDA. Für die Zulassung in Deutschland bedarf es einiger Voraussetzungen, die u. a. im Arzneimittelgesetz (AMG) niedergelegt sind.
Verkehr mit Arzneimitteln
Arzneimittel können in Deutschland nach ihrer Erhältlichkeit in vier Gruppen eingeteilt werden:
- freiverkäufliche (Verkauf auch außerhalb von Apotheken)
- apothekenpflichtige (Abgabe nur in Apotheken)
- verschreibungspflichtige(Abgabe nur in Apotheken gegen Vorlage einer ärztlichen Verschreibung)
- Betäubungsmittel(Abgabe in Apotheken nur gegen Vorlage eines Betäubungsmittelrezeptes)
Pharmazentralnummer
Die meisten Fertigarzneimittel erhalten in Deutschland einen eindeutigen 7-stelligen Schlüssel, die so genannte Pharmazentralnummer(PZN). Die PZN wird von der IFA GmbH(Frankfurt) auf Antrag des Herstellers vergeben und muss nach SGBV auf die äußere Umhüllung aufgedruckt sein. Mit Stand Januar 2004 sind etwa 340.000 PZN vergeben. Bei der Abrechnung der Arzneimittel mit den Krankenkassen durch die Apothekenrechenzentren werden die PZN als Schlüssel genutzt, dazu müssen sie von den Apotheken auf die Rezepte aufgedruckt werden. Weiterhin findet die PZN für die Bestellungen zwischen Großhändlern und Apotheken Verwendung. Die im Krankenhausbereich häufig genutzte EAN-128 konnte sich bislang nicht in Deutschland durchsetzen.
Die PZN ist nicht ständig eindeutig: Nach einer gewissen Zeit tauchen früher vergebene PZN wieder auf. Hieraus resultiert ein Problem bei Arzneimitteldatenbanken, die mit Präparaten arbeiten, die ?außer Handel? gegangen sind. Allerdings spielt das im Apothekenalltag keine große Rolle.
Geschichte
Für eine Reihe von Heilpflanzenfinden sich Hinweise auf ihre Anwendung schon aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit. Bereits in einem Grab eines Neandertalers(Shanidar IV., im heutigen Irak) das vor etwa 70.000?40.000 Jahren angelegt wurde, finden sich Beigaben, die nach Pollenuntersuchungensieben Heilpflanzen zuzuordnen sind, weswegen hier das Grab eines Heilkundigen, eines Schamanenmit Attributen seiner Tätigkeit vermutet wird. Steht dieser Fund aus frühester Zeit noch isoliert, so sind aus dem Neolithikum, der jüngeren Steinzeit, eine Reihe von Funden bekannt, die auf die Anwendung von Heilpflanzen schließen lassen.
Aus den frühen Hochkulturengibt es dann zahlreiche schriftliche Zeugnisse für deren umfangreichen Arzneischatz, in Assyrienund Ägyptenwaren einige hundert pflanzliche, tierische und mineralische Arzneimittel in Gebrauch.
Griechisch-römische Überlieferung
Für die Arzneien der westlichen Medizin sind folgende Autoren besonders wichtig:
- Theophrastos von Eresos(371?287 v. Chr.) beschrieb 550 Pflanzen, darunter zahlreiche Arznei- und Giftpflanzen.
- Plinius der Älterelebte von 23/24 bis 79 n. Chr. schrieb eine höchst umfangreiche enzyklopädische Naturkunde, die naturalis historiae. Die Heilmittel nehmen einen breiten Raum ein, es werden beinahe 1000 aus dem Pflanzenreichbeschrieben.
- Die in fünf Büchern abgefasste Arzneimittellehre De materia medica des Dioskurides(ein römischer Militärarzt, der im 1. Jh. lebte) ist die umfangreichste des Altertums. Er behandelt Arzneimittel aus allen drei Naturreichen, es werden 102 mineralische, 101 tierische und 813 pflanzliche Arzneimittel beschrieben. Das Werk erschien um 78 n. Chr.und wirkte über Jahrhunderte. Besonders im Mittelalterdiente es als Vorbild und Fundgrube für andere einschlägige Kompendien.
Mittelalter
Die mittelalterlichen Quellen zum Arzneischatz sind zahlreich. Dazu gehört u. a. so genannte Hortulusdes Walahfrid Strabo(9. Jahrhundert), der Abt des Klosters Reichenauwar. Das Wissen über die Heilkräfte der Pflanzen wird in Gedichtform (Hexameter) vermittelt.
Ebenfalls ein Lehrgedicht über Heilpflanzen und durch den 'Hortulus' beeinflusst ist der 'Macer floridus'. Der Verfasser, Odo von Meung, lebte im 11. Jahrhundert. Eine vom 13. Jahrhundertan überlieferte thüringisch-schlesische Prosaübersetzung und -bearbeitung, der 'Ältere deutsche Macer' war weit verbreitet und diente neben anderen Quellen als Textgrundlage für den 'Gart der gesuntheit' von 1485, eines der einflussreichsten gedruckten Kräuterbücher. Zudem wird das europäische Mittelalter etwa vom Jahr 1000an mit verloren geglaubten oder in Vergessenheit geratenen Schriften der Antikedurch Übersetzungenaus dem Arabischen ins Lateinische bekannt. Die Zentren der Übersetzertätigkeit liegen in Süditalien (Salerno) und Spanien (Toledo). Dazu kommen eigenständige Erkenntnisse arabischer Gelehrter. Abu Bakr Mohammad Ibn Zakariya al-Razi(865bis etwa 930), Avicenna(980?1037) und andere arabische Autoren zählen zu den hochgeachteten Autoritäten der europäischen Heilkunde. In ihren Schriften werden bislang unbekannte Arzneidrogen beschrieben, zum Beispiel Ambra, Benzoeharz, Cubeben, Galgant, Kampfer, Moschus, Muskat, Mumie(siehe Mumia), Sandelholz, Sennesblätterund andere.
Auch unabhängig vom antiken oder arabischen Einfluss werden hier und da neue, eigenständige Beobachtungen gemacht, die das Wissen über den Arzneischatz bereichern. Herausragend sind die ?Physica? der Hildegard von Bingenund eine Schrift des Albertus Magnusmit dem Titel ?De vegetabilibus?.
Neuzeit
Seit der frühen Neuzeitwurde der europäische Arzneischatz erheblich erweitert:
- durch eine neue Dimension im Handel mit Heilpflanzen und Drogen, die sich nach der Entdeckung des Seeweges nach Ostindien durch Vasco da Gamaund die Landung in Amerikadurch Columbuseröffnete. So kamen beispielsweise Brechwurzel, Chinarinde, Curare, Guajakund Perubalsamnach Europa.
- durch Produkte alchemistischer Tätigkeit. Besonders wichtig war die Alchemieder Araber, da hier eine medizinische Zielrichtung in den Vordergrund trat: die Suche nach der Panazee, der Universalmedizin. Der wichtigste Wegbereiter für den Einsatz (al)chemischer Präparatein der Medizin wurde Philippus Theophrastus Bombastus von Hohenheim genannt Paracelsus(1493?1541). Er vertritt die innerliche Anwendung von Chemikalien, gerade von giftigen Antimon- und Quecksilberpräparatenals erster. Zwar fanden seine Lehren zu seinen Lebzeiten nur einen beschränkten Anhängerkreis, doch seine Nachfolger, die Paracelsisten, vermittelten seine Ideen einem immer größer werdenden Kreis von Medizinern und anderen Gelehrten. Von hier führt der Weg zur pharmazeutischen Chemie.
19. Jahrhundert bis jetzt
Die Neuzeit brachte mit ihren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ganz erhebliche Veränderungen des Arzneischatzes.
Zu Beginn des 19. Jahrhundertsgab es zunächst eine deutliche Reduktion: Übrig blieb, was nach damaligen Stand der Wissenschaft in der Wirksamkeit als gesichert galt.
Der Erkenntniszuwachs in der Chemieführte dazu, dass eine Fülle von wirksamen Inhaltsstoffen aus Arzneipflanzenisoliert wurden, etwa die Alkaloide Chinin, Morphin, Strychnin. Nicht nur Alkaloide, auch viele weitere Pflanzeninhaltsstoffe wurden isoliert und davon eine große Zahl arzneilich verwendet.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann der Siegeszug der organisch-synthetischenArzneimittel, die von der Teerfarbenindustrieentwickelt wurden, wobei das Herstellungsverfahren dem Patentschutzunterlag. Dies förderte ganz erheblich die industrielleProduktion von Arzneispezialitäten, den in abgabefertiger Verpackung hergestellten Arzneimitteln, wie sie heute das Bild beherrschen. Die Acetylsalicylsäure, bekannt unter dem Namen Aspirin®, viele andere Schmerzmittelund weitere auf das Nervensystemwirkende Arzneistoffe gehören hierher (Narkosemittel, Antiepileptika, Antiparkinsonmittel, Psychopharmakaund andere). Weitere Beispiele sind Arzneimittel, die das vegetative Nervensystembeeinflussen, etwa die Sympatholytika (zu denen die ?Betablocker? zählen), die als Herz-Kreislaufmitteleingesetzt werden. Die Zahl der synthetisierten Wirkstoffe wurde rasch unüberschaubar.
Bei den Hormonenund Vitaminengab es in der Folge biochemischer, physiologisch- und klinisch-chemischer Untersuchungen des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Fortschritte. Dabei wurden u. a. die Grundlagen für den therapeutischen Einsatz von Vitaminen, Insulin, den Sexualhormonen(Estrogene, Gestagene, die "Pille", Androgene), den Hormonen der Nebennierenrinde(Glukokortikoidewie Cortison), Schilddrüsenhormonen, den Gewebshormonenund ihren Antagonisten(beispielsweise Antihistaminika als Antiallergika) gelegt.
Besondere Bedeutung erlangten Arzneimittel zur Vorbeugung und Therapie der Infektionskrankheiten. Dazu gehören vor allem Antibiotika, Desinfektionsmittel, Sterilisation und Impfungen. Mit ihrer Hilfe, aber auch durch bessere Ernährung und Wohnung sowie durch Anwendung hygienischer Verhaltensweisen, sind einst lebensbedrohliche Erkrankungen (?Geißeln der Menschheit?), die auf Mikroorganismenzurückgehen, stark zurückgegangen. Zu nennen sind hier die Forschungen von Paul Ehrlich(1854?1915) (Salvarsan) und Gerhard Domagk(1895?1964) (Sulfonamide). Dazu kam die Entdeckung, dass Naturstoffe, so das von Schimmelpilzengebildete Penicillin, als Antibiotikaerfolgreich gegen diese Krankheiten eingesetzt werden können.
Arzneimittelrückstände in der Umwelt
Arzneimittel sind aufgrund ihrer Bestimmung in der Regel biologisch hochaktive Stoffe, die selbst oder als Metabolite (Stoffwechselprodukte) in der Umwelt bei entsprechenden Konzentrationen zu Schäden führen können. Durch verbesserte Analysetechniken werden seit etwa Mitte der 1990er Jahre vermehrt Arzneimittel oder deren Rückstände in Oberflächen-, Grund- und Trinkwässern nachgewiesen.
Eintragsquellen in die Umwelt ist neben den Ausscheidungen (Urin, Kot) von Mensch und Tier auch das Wegwerfen ungebrauchter Arzneimittel.
Bild:Arzneimittel in der Umwelt.JPG Eintragsquellen von Arzneimitteln und Arzneimittelrückständen in die Umwelt
Es wird befürchtet, dass sich durch das Vorhandensein von Arzneimitteln oder von deren Rückständen in der Umwelt bei BakterienResistenzengegen Antibiotikaausbilden können.
Siehe auch
ROTE LISTE, Verschreibungspflicht, Betäubungsmittel, Drogen, Wirkstoff, Placebo, Generika, Mumia, Therapeutische Breite, Nebenwirkung, Orphan drug, Phytotherapie, Allopathie, Homöopathie, TCM, Medizinische Wirksamkeit, Rezeptgebühr
Literatur
- Wolf-Dieter Müller-Jahncke, Christoph Friedrich: Geschichte der Arzneimitteltherapie. Stuttgart 1996
- Merrill Goozner: The $800 million pill. University of California Press, Berkeley, 2004, 297 S., ISBN 0-520-23945-8
- Marcia Angell: The truth about the drug companies. Random House, New York 2004, 305 S., ISBN 0-375-50846-5.- Deutsch: Der Pharma-Bluff - Wie innovativ die Pillenindustrie wirklich ist. Verlag KomPart, Bonn/Bad Homburg 2005
- Ray Moynihan, Alan Cassels: Selling sickness: How the world's biggest pharmaceutical companies are turning us all into patients. Nation Books, New York 2005
- Robert Langer: Medikamente direkt am Ziel. Spektrum der Wissenschaft, März 2004, S. 42?48, ISSN 0170-2971
- Franz-Josef Kuhlen: Historisches zum Thema Schmerz und Schmerztherapie. Pharmazie in unserer Zeit 31(1), S. 13?22, 2002, ISSN 0048 - 3664
- Bernd Hanisch, Bettina Abbas, Werner Kratz, Gerrit Schüürmann: Humanarzneimittel im aquatischen Ökosystem. Bewertungsansatz zur Abschätzung des ökotoxikologischen Risikos von Arzneimittelrückständen. USWF ? Zeitschrift für Umweltchemie und Ökotoxikologie 16(4), S. 223?238, 2004
- Radka Alexy, Klaus Kümmerer: Antibiotika in der Umwelt. KA-Abwasser, Abfall 52(5), S. 563?571, 2005, ISSN 1616-430x
Weblinks
- www.onmeda.de? Arzneimittellexikon bei Onmeda.de
- www.fda.gov? Homepage der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde
- www.bfarm.de? Homepage der deutschen Arzneimittelzulassungsbehörde
- www.bukopharma.de- Buko
- www.pei.de? Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ? das Bundesamt für Sera und Impfstoffe
- www.vifapharm.de? Virtuelle Fachbibliothek Pharmazie
- www.who.int? WHO-Liste unerlässlicher Arzneimittel
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