Startseite | Impressum
Lumrix Logo
 
 



Zurück
[ICD 10 Suche]
[Mehr über den ICD]

 

 

Intramuskuläre Injektion

Als intramuskulär (Abkürzung i.m.) wird eine Injektionstechnik bezeichnet, bei der die Nadelim Muskelgewebeendet. Hier kann meistens nur ein Volumen von maximal 5 bis 10 ml eingebracht werden. Da die Hautdurchstochen wird und Krankheitserregerauf der Hautoberfläche in die Tiefe verbracht werden können, ist eine sorgfältige Desinfektionder Haut nötig.

Intramuskulär werden im allgemeinen Medikamenteverabreicht, die

  • im Darm nicht resorbiert werden können (eine orale Anwendung also unmöglich ist)
  • schnell und im gesamten Körper (systemisch) wirken sollen
  • ausreichend gewebsverträglich sind
  • zu langsam oder ungenügend aus der Unterhaut (SubkutaneInjektion, s.k.) resorbiert werden
  • die aufgrund von Unverträglichkeiten nicht direkt in eine Vene(IntravenöseInjektion, i.V.) verabreicht werden können

Bei Medikamenten, die nicht direkt ins Blut gespritzt werden dürfen, stellt man durch Zurückziehen des Spritzenkolbens vor der Injektion fest, ob nicht zufällig ein Blutgefäßin der Muskulatur getroffen wurde. Dieses Vorgehen wird "Aspiration" bzw. "aspirieren" genannt.

Die Wirkung tritt nach wenigen Minuten ein. Die Gabe i.m. ist meist mit einer Verletzung des Muskelgewebes verbunden und führt zu einer reversiblen Vernarbung. Die Regenerationszeit soll bis zu einem Jahr dauern. Bei wiederholter Gabe i.m. an der gleichen Stelle tritt daher unter Umständen keine Wirkung des verabreichten Wirkstoffs ein.

siehe auch: Parenteral- Spritze- Intrapulmonal- Intraperitoneal- Intrakardial




Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Intramuskuläre Injektion aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 
  Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.