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Die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) sind entzündungshemmende Schmerzmittel, die in unterschiedlichem Ausmaß Fiebersenken und das Verklumpen der Blutplättchen(Thrombozytenaggregation) verhindern. Es handelt sich um Abkömmlinge der Acetylsalicylsäure, d.h. des Aspirins. Ihrer entzündungshemmenden Wirkung ist auch die alternative Bezeichnung nichtsteroidaleAntiphlogistika zu verdanken. Sie gehören zu grösseren Gruppe der Nichtopioid-Analgetika.
Die alten NSAR enthalten u.a. folgende Substanzen: Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin, Ketoprofen, Naproxen, Meloxicam.
Seit 1999sind die selektiven Cyclooxygenase-2-Hemmer auf dem Markt: Rofecoxib(zurückgezogen), Celecoxib, Etoricoxib, Lumiracoxib(in Zulassung). Diese besitzen eine bessere Magen/Darm-Verträglichkeit (ca. 50% weniger Ereignisse).
Die Wirkung wird durch Hemmung der Synthese von Entzündungsmediatoren durch die Blockade des Enzyms Cyclooxygenase(COX). Sie hemmen somit nicht alle Phasen der Entzündungwie die steroidalen Antiphlogistica (die Glukokortikoide), dafür sind sie meist ohne schwerwiegende Nebenwirkungenfür längere Zeit einsetzbar.
Aspirin nimmt eine Sonderstellung ein, da es zusätzlich noch die Aggregation der Thrombozyten blockiert und damit einen protektiven kardiovaskulären Effekt hat.
Da auch die Prostaglandinsynthese gehemmt wird, machen alle diese Mittel Magenprobleme. Diese Problem schien gelöst, als vor wenigen Jahren die selektiven COX-2 Hemmer auf den Markt kamen.
Neuere Untersuchungen lassen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko bei längerer hochdosierter Einnahme möglich erscheinen. Ein Präparat, das Rofecoxib, wurde deswegen vom Markt genommen. Weitere Prüfungen werden gefordert.
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