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Verabreichungsform

Unter der Verabreichungsform eines Medikamentesversteht man die Art und Weise, wie ein Medikament verabreicht wird und wie es in den Körper gelangt.

Beispiele

  • Oral= über den Mund, etwa Aspirintabletten
  • Nasal= über die Nase, wie bei Nasentropfen
  • Intravenös(Abkürzung "i.v.") = über die Vene, etwa bei Notfallmedikamenten
  • Subcutan(Abkürzung "sc") = ins Unterhautgewebe gespritzt
  • Intramuskulär(Abkürzung: "i.m.") = in den Muskel gespritzt
  • rektal= über den Enddarm gegeben, beispielsweise das Zäpfchen

Eine Reihe von Medikamenten wirken oral nur schlecht oder müssen höher dosiert werden. Dies liegt an der natürlichen Schutzfunktion des Magens.

Bei intravenöser Gabe genügt eine viel geringere Substanzmenge. Beispielsweise: Verapamil orale Dosis 80 mg, intravenöse Dosis 5 mg.

Zu unterscheiden von der Verabreichungsform ist die Darreichungsform, die die Form des Arzneimittels angibt.

Von "http://de.wikipedia.org/Verabreichungsform"



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