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Nach Hans Selyelösen Stressoren eine unspezifische physiologische Reaktion aus. Er bezeichnete diese als "Allgemeines Adaptationssyndrom" (AAS) (auch. "neurohumerales Stressmodell" genannt). Bei lang anhaltenden, massiven Stresssituationen durchläuft der Organismusdrei Phasen:
- Alarmreaktion: Direkt nach Stressoreneinwirkung kommt es zu einem Schockstadiummit Abfall vieler physiologischerParameter. Kurz darauf beginnt der Körper mit der Gegenregulation.
- Widerstandsphase: Der Körper zieht bei wiederholter Stresseinwirkung oder aber anhaltender Einwirkung sämtliche Register, um die Stressreaktion zu überwinden (psychophysische Anpassung).
- Erschöpfungsphase: Der Organismus dekompensiert. Die Adaptation an die Stresssituation bricht zusammen. Die Immunfunktion sinkt und es kommt zum Auftreten von organischen Beeinträchtigungen.
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