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Der Euler-Liljestrand-Mechanismus beschreibt den Zusammenhang zwischen der Belüftung (Ventilation) und der Durchblutung (Perfusion) der Lunge.
Nimmt die Ventilation in einem Teil der Lunge ab, führt das zu lokaler Hypoxieund zur reflektorischen Konstriktionder Lungengefäßein diesem Lungenabschnitt. Das ist vorteilhaft, denn so wird verhindert, dass Blut die Lunge passieren kann ohne oxygeniert zu werden (Shunt).
Der molekulare Mechanismus scheint durch Sauerstoff-sensitive Kalium-Kanäle auf den pulmunalen Myozytenvermittelt zu sein. Kommt es zum Abfall des Sauerstoffpartialdruckswird der Kanal blockiert, was zur Depolarisation der Zelle führt. Spannungabhängige L-Typ-Kalziumkanäle werden aktiviert und es kommt zum Einstrom von Ca2+ über die Plasmamembranund zur Freisetzung von Kalzium aus dem sarkoplasmatischen Retikulum. Der Anstieg der Kalziumkonzentration bewirkt die Kontraktion der glatten Gefäßmuskelzelle.
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