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Unter Muskelrelaxation versteht man die Entspannung des Muskelsnach vorangegangener Anspannung (Kontraktion). Voraussetzung dafür ist das Absenken der intrazellulären Kalzium-Ionenkonzentration auf den Ruhewert und/oder die Desensibilisierung des kontraktilen Apparates.
Die intrazelluläre Kalzium-Konzentration kann auf den Ruhewert (etwa 100 nM) durch folgende Prinzpien abgesenkt werden:</br>
-Hemmung des Ca2+ -Einstroms (z. B. Hemmung von L-Typ Kalzium-Kanälen)</br>
-Hemmung der Ca2+ -Freisetzung </br>
-Förderung der Ca2+-Extrusion (Aufnahme in das Sarko/Endoplasmatische Reticulum oder Export in den Extrazellulärraum )</br>
Eine Ca2+-Desensibilisierung kann durch Aktivierung der Myosin-Phosphatase erfolgen (im glatten Muskel).
Dabei sind vor allem folgende Molekülebeteiligt:</br>
- die ATP-abhängige Kalzium-Pumpe(SERCA) im sarkoplasmatischen Retikulum, </br>
- die ATP-abhängige Kalzium-Pumpeim Sarkolemmund</br>
- der Natrium-Kalzium-Austauscher.
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