|
Unter der Resorption (lat. resorbere = aufsaugen; PPP: resorptum -> resorptio = das Aufsaugen) versteht man die Stoffaufnahme in biologischen Systemen. Bei Menschen und Wirbeltierenversteht man hierunter insbesondere die Aufnahme von Spaltprodukten der Nahrungsmittel während der Verdauung. Hierbei unterscheidet man zwischen passiver und aktiver Resorption. Bei der passiven Resorption gelangen die Nährstoffe von Orten hoher Konzentration (in der Regel Dünndarm) zu solchen niedriger Konzentration (in der Regel Blut). Wenn dieses Konzentrationsgefälle jedoch in umgekehrte Richtung verläuft, weil man z.B. gerade etwas gegessen hat und im Blut eine hohe Konzentration an Nährstoffen vorhanden ist, kommt es zur sogenannten aktiven Resorption. Hiebei transportieren die Darm-Zellen die Bausteine unter Verbrauch bzw. Spaltung des Energieträgers Adenosintriphosphat(ATP) entgegen dem Konzentrationsgefälle. Grundsätzlich gelangen die Nährstoffe bei der Resorption über die Darmzottenins Blut, oder, wie im Falle von Fetten, in die Lymphe.
Beim Menschen findet der größte Teil der Resorption im Dünndarmstatt. Bei einigen Stoffen (z.B. Salben, Kontaktgiften) kann die Resorption auch über die Hautstattfinden.
Siehe auch: Absorption (Physik)nl:Resorptie
Seitenkategorien: Physiologie
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Resorption aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|