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Die Selbstregulation oder die Homöostase (auch Homoiostase, griechisch?????????? - Gleich-Stand) bezeichnet in der Systemtheoriedie Fähigkeit eines Systems, sich durch Rückkopplungselbst innerhalb gewisser Grenzenin einem stabilenZustandzu halten. Der Begriff wurde 1929von Walter Cannoneingeführt.
Den Begriff verwendet man in Kybernetik, Kybernetischen Anthropologie, Makroanthropokybernetik (Soziokybernetik), Mikroanthropokybernetik (Psychokybernetik), Wirtschaftskybernetik, Technischen Kybernetik, Netzwerktheorie, Psychologie, Kommunikationstheorie. Die Anwendung der selbstregulierenden Prozesse ist nicht begrenzt.
Jeder lebende, nicht im Sterben befindliche, Organismusist ein Homöostat, da er die zu seinem Überlebennotwendigen Binnenbedingungen - z. B. bei Warmblüterndie Körpertemperatur - konstanthält. Diese von lebendigen Systemenselbsttätig ausgeführte Regulation wurde schon von Claude Bernardum 1878als deren charakteristisches Merkmal("Milieu intern") erkannt.
Die Existenz selbstregulierender Funktionen gewährleistet den Fortbestand eines Systems, welches sich sonst zum Beispiel durch ungehemmtes Wachstum, Überstrukturierungund nicht mehr beherrschbare (selbst erzeugte) Komplexitätüberfordern würde.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Soziologie
- 2 Beispiele der Anwendung
- 2.1 Wirtschaft
- 2.2 Physik
- 2.3 Biomechanik
- 2.4 Natur
- 2.4.1 Flora
- 2.4.2 Fauna
- 2.4.3 Ökologie
- 2.5 Stoffwechsel
- 2.6 Medizin
- 2.7 Bildung und Ausbildung
- 2.8 Verwaltung
- 2.9 Psychologie
- 2.10 Recht
- 3 Siehe auch
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Soziologie
Selbstbestimmungeigenständiger Handlungen und Möglichkeiten. Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit statt Fremdbestimmtheit.
Verhältnis der Selbsregulation zur Regulierung: Regulierungkönnte in manchen Fällen als Förderung der Selbstregulierung, der Selbständigkeitdes Subjektesoder eines Prozessesangesehen werden.
Beispiele der Anwendung
Wirtschaft
Verzicht auf staatliche Maßnahmen, "mit denen der Staat versucht, den Markt, dessen Versagen zu korrigieren und/oder politische Zielsetzungen gegen den Marktdurchzusetzen. Verlagerung öffentlicher (staatlicher) Regelungen und Regelungsbefugnisse in die Verfügungsgewalt des privaten Sektors (der Wirtschaft).
Physik
Selbstorganisationals Fähigkeit zur Selbststabilisierung
Biomechanik
Sensomotorische Prozesse beruhen sich auf die Autoregulation.
Natur
Flora
Pflanzenwelt: Selbstreinigungder Oberfläche des Blatts
Fauna
Konkurrenz, Wettbewerb
Ökologie
Selbstregulierung innerhalb und außerhalb der Ökosysteme
Stoffwechsel
Aufrechterhaltung eines konstanten extra- und intrazellulären Milieus bei gleichzeitiger Anpassung an veränderte Stoffwechselbedingung
Medizin
Selbstheilung
Bildung und Ausbildung
Selbststudium, Selbstbildung, Selbsterziehung, Selbstunterricht
Verwaltung
Selbstverwaltung(z. B., Kommunen, lokale und örtliche Hoheitsträger)
Psychologie
Selbstdisziplin, Selbstbeherrschung, Selbstsicherheit, Selbstkontrolle, Selbstbeobachtung, Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen
Recht
- Völkerrecht: Selbstbestimmungsrecht der Völker, Souveränität).
- Internetrecht: Selbstregulierung im Internet
- Strafrecht: Selbstverteidigung(Notwehr)
Siehe auch
Gleichgewicht, Frederic Vester, Gaia-Hypothese, Biokybernetik, Medizinische Kybernetikbg:??????????
da:Homøostase
en:Homeostasis
es:Homeostasis
fr:Homéostasie
he:?????????
hr:Homeostaza
io:Regulademo
ja:???
lt:Savireguliacija
nl:Homeostase
pl:Homeostaza
pt:Homeostase
ru:?????????
sv:Homeostas
th:???????????
vi:Cân b?ng n?i môi
Seitenkategorien: Kybernetik| Ökologie| Physiologie
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