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Das zeitliche Auflösungsvermögen bezeichnet den Wert der Lichtreize oder Bilder pro Zeiteinheit, die maximal durch das Augenoch einzeln wahrgenommen werden können.
Ist die Anzahl der Lichtreize oder Bildwechsel höher als das zeitliche Auflösungsvermögen des Auges, werden sie als Flimmern oder ruckartige Bewegungen wahrgenommen. Allerdings können diese Nebeneffekte durch eine hohe Anzahl von Reizen weitgehend ausgeglichen werden. Das menschliche Auge hat ein zeitliches Auflösungsvermögen von etwa 20 Lichtreizen pro Sekunde. Um ein Flimmern auszugleichen werden mindestens 60 Lichtreize pro Sekunde benötigt.
Siehe auch: Nachbildwirkung
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