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Die Blasenmole (Mola hydatidosa) ist eine Störung der Embryonalentwicklungin der Schwangerschaft. Durch eine Erweiterung der kleinen Plazentagefäßekommt es zu einer blasenartigen Umwandlung der Plazentazotten mit Einschmelzung des umgebenden Bindegewebes.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Anzeichen & Diagnose
- 2 Auswirkungen
- 3 Behandlung
- 4 Sonstiges
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Anzeichen & Diagnose
Anzeichen für eine Blasenmole können ein besonders schnell wachsender Uterus(Gebärmutter), ein hoch positiver Schwangerschaftstest, das Fehlen der fetalen Herztöne sowie besonders starke Schwangerschaftsübelkeitsein.
Die Diagnosewird über erhöhte Werte für das humane Choriongonadotropin(?-hCG) z.B. im Triple-Testsowie über die Darstellung der verdickten Plazenta in Ultraschalluntersuchungengestellt.
Auswirkungen
Beim Vorhandensein eines Embryos oder einer Embryonalanlage ist die Folge einer partiellen(teilweisen) Blasenmole der Fruchtabort, die Folge einer vollständigen Blasenmole ist der Fruchttod, da das heranwachsende Kind nicht ernährt werden kann.
Bei fehlender Embryonalanlage ist ein gesteigertes Wachstum des Trophoblastens(teilweise auch zerstörend in das Gewebe der Gebärmutterhinein), welches eine intakte Schwangerschaft vortäuschen kann.
Behandlung
Die Blasenmole wird mittels Kürettageentfernt und muss aufgrund der Entartungsgefahr etwaiger Reste in ein Chorionepitheliomregelmäßig nachkontrolliert werden.
Sonstiges
Partielle(teilweise) Blasenmole kann auf eine Triploidiebeim ungeborenen Kind hinweisen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Blasenmole aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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