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Die Invasive Diagnostik ist eine im Rahmen der Pränataldiagnostikdurchgeführte Untersuchung, bei der ein Eingriff in den Körper der Schwangeren nötig ist. Blutabnahmenzählen jedoch nicht dazu.
Zu den invasiven Methoden der Pränataldiagnostik gehören:
- Chorionzottenbiopsie
- Amniozentese
- Nabelschnurpunktion
Invasive Unterschungsmethoden sind u.a. mit unterschiedlich hohen Fehlgeburtsrisikenverbunden und werden in der Regel dann durchgefüht, wenn die errechnete Wahrscheinlichkeit, dass das Ungeborene eine durch die Untersuchung feststellbare Erkrankung, Behinderungoder Fehlbildunghat, höher ist als das Risiko einer Fehlgeburt.
Vielfach werden vor der Entscheidung für oder gegen einen invasiven Eingriff die Möglichkeiten der nicht-invasiven Untersuchungen wie z.B. durch Feinultraschalloder Nackentransparenzmessungin Anspruch genommen. Durch Ultraschall sind in Bezug auf chromosomale Besonderheiten jedoch keine Diagnosen möglich. Lediglich körperliche Hinweiszeichen können ggf. erkannt, dadurch wird "die Ultraschalluntersuchung [...] auch die Schiene für pränataldiagnostisch-invasive Maßnahmen wie Fruchtwasserpunktion, Chorionzottenbiopsieund Chordozentese" (Maier, 2000, S. 128).
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