Bild:Kardiotokograf.jpeg Ein Kardiotokograf beim Schreiben der Wehen
Kardiotokografie bzw -graphie (Cardiotokographie - CTG / Erfinder: Prof. Dr. Konrad Hammacher) bezeichnet in der Medizin die Herztonwehenschreibung.
Neben der Sonografieist sie die Standarduntersuchung zur Überwachung von Schwangerschaften.
Die Überwachung der Herzfrequenzdes ungeborenen Kindes im Mutterleib erfolgt in Abhängigkeit zu den gleichzeitig aufgezeichneten Wehen. Interpretiert wird der Kurvenverlauf der Herztonkurve. Infolge von Sauerstoffmangelkann es zu Herztonabfällen (Dezelerationen) kommen.
Mittels Ultraschall-Doppler wird die Herzfrequenz des Fetus in bpm (beats per minute) gemessen und gleichzeitig die Wehentätigkeit der Mutter mit einem separaten Wehenaufnehmer aufgezeichnet.
Dabei sind besonders so genannte späte Dezelerationen gefährlich, die jeweils im Anschluss an eine Wehe auftreten.
Die genaue Auswertung des CTGs kann z. B. anhand des Fischer-Scores erfolgen. Richtlinien zur Auswertung des CTGs werden auch von der FIGOund anderen nationalen und internationalen Gremien herausgegeben.
Literatur
- Klaus Goeschen, Eckhard Koepcke (Hrsg.)
- Kardiotokographie-Praxis
- 6. vollständig überbearbeitete Auflage 2003, Thieme Verlag
Links
- http://www.gesundheit.de/roche/pics/p19308.000-2.html
- http://www.swissmom.ch/anzeige.php?docname=MEDGEBKLINIKUEBERWCTG
- Kurze Beschreibung mit Bild
- http://www.ruhr-uni-bochum.de/frauenklinik/scripte/ctg.rtf
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