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Gesundheitsschutz

Gesundheitsschutz ist ein Teilgebiet des Arbeitsschutz, bzw. der Arbeitssicherheitund gehört zu den Aufgaben des Betrieblichen Arbeitsschutzes.

Der Gesundheitsschutz beschäftigt sich mit den langfristigen Auswirkungen der Arbeitauf die Gesundheitder Beschäftigten und zielt dabei weniger auf Verbote und Anordnungen sondern mehr auf Einübung eines gesundheitsgerechten Verhaltens.

Klassisches Beispiel für den Gesundheitsschutz ist ein Training für richtiges Sitzen (dynamisches Sitzen), richtiges Tragen (Rückenschule) oder richtiges Verhalten im Straßenverkehr (Wegeunfall) und immer mehr an Bedeutung gewinnen Trainings gegen (Dis-)Stressund Mobbing. Auch Verschönerungsmaßnahmen, wie schönere Beleuchtung, neue Farben und Umgestalteten des Pausenraums können zum Gesundheitsschutz gerechnet werden (Hinweis: Hier sind Maßnahmen gemeint, die über das gesetzlich vorgeschriebene (Aufgabe des Arbeitsschutzes) hinaus reichen.)

Daneben gehören auch personenbezogene Maßnahmen zum Gesundheitsschutz, die sich aber nicht immer vom klassischen Arbeitsschutz trennen lassen. Hier werden auch Personen einbezogen, die durch die Arbeit nicht direkt einer Gefährdungausgesetzt sind.

So gehören die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzesund des Jugendarbeitschutzgesetzesin der Regel zum Arbeitsschutz, es können darüber hinaus aber Beratungen und Dienstleistungen für diese Personengruppen angeboten werden (z.B. Beratung durch den Betriebsarzt, spezielle Sportangebot usw.).

Ebenso gehört der aktive Nichtraucherschutzzum Arbeitsschutz (es ist gesetzlich vorgeschrieben, Nichtraucher vor Rauch zu schützen, auch wenn sie gegen das Passivrauchen keine Einwände haben), Trainings zur Rauchentwöhnung, Raucheraufklärung usw. wäre dagegen eine Maßnahme des Gesundheitsschutzes.

Weitere Beispiele:

  • Vermeidung von Lärmund Staubaus der Werkhalle bei Büroarbeitsplätzen die über das gesetzlich geforderte Maß hinaus reichen
  • Betriebssport oder Zuschüsse zu Sportverein / Fitnessstudio
  • Fahrsicherheitstraining (auch Öko-Fahrtraining, da hier "entspannteres Fahren" gelehrt wird)
  • Kummerkästen; Sprechstunden des Betriebsrates, der Fachkraft für Arbeitssicherheitund des Betriebsarztes; Mitarbeiterbefragungen
  • Verbesserungs- und Verschönerungszirkel
  • Gesundes Essen in der Werkskantine



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