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Der MMR-Impfstoff ist eine Mischung lebender, aber abgeschwächter Viren, welche per Injektion zwecks Immunisierung gegen Masern, Mumpsund Rötelneingesetzt wird. Geimpft werden generell Kinder im Alter von etwa einem Jahr, mit einer Auffrischung im Alter zwischen 4 und 5. Seit Einführung der frühesten Versionen in den 1970er Jahren wurden etwa 500 Millionen Dosen in über 60 Ländern verwendet. Wie mit allen Impfstoffenunterliegen Langzeitwirkungen und Wirksamkeit kontinuierlicher Forschung.
Berichtete Nebenwirkungendes Serums sind: Ausschlag oder leichtes Fieber für wenige Tage, welche ein bis zwei Wochen nach der Impfung auftreten, gelegentlich von einer leichten Schwellung der Speicheldrüsen und Anschwellen oder Schmerzen der Gelenke begleitet. Diese Auswirkungen sind üblicherweise leichter und kurzfristiger Natur. Bei etwa einer von 100.000 Impfungen treten jedoch schwerere Nebenwirkung, in Form einer schwerwiegenden allergischen Reaktion, auf.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Epidemiologie
- 2 Eine MMR-Kontroverse?
- 2.1 Dr. Andrew Wakefield
- 2.1.1 Die 1998er Lancet-Veröffentlichung
- 2.1.2 Die folgende Kontroverse
- 2.1.3 Anschuldigungen des Interessenskonfliktes
- 2.1.4 Rückzug des Lancet-Berichts
- 3 Neuere Studien
- 4 Referenzen
- 5 Weblinks
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Epidemiologie
Vor dem umfassenden Einsatz von Impfstoffen gegen Masern war das Auftreten so üblich, dass vor 1949 Geborene diese Krankheit üblicherweise kontraktiert haben. Aufgrund der Impfung ist das Auftreten in Ländern mit systematischen Impfprogrammen heute auf unter ein Prozent der Bevölkerung unter 30 gefallen.
Bei Masern treten Komplikationen (darunter Lungenentzündungund Enzephalitis) in signifikanter Häufigkeit auf.
Studien, wie ein CDC-Bericht über die Auswirkungen der Impfprogramme in Afrika zwischen 1996 und 2002, zeigten eine drastische Reduzierung der durch Masern induzierten Sterblichkeitsrate. [1]
Mumps ist eine weitere, einstmals typische, Viruserkrankung von Kindern. Eine bekannte, aber eher seltene Komplikation ist die Sterilität von Männern.
Röteln waren ebenfalls vor Aufbau der weitreichenden Impfprogramme eine verbreitete Krankheit. Das Hauptrisiko der Röteln ist die Übertragung von Schwangeren auf ihre Kinder, was schwerwiegende Geburtsfehler zur Folge haben kann.
Alle drei Krankheiten sind hochgradig infektiös.
Der MMR-Impfstoff wurde als Einzelimpfung gegen alle drei Krankheiten entwickelt. Ein beobachteter signifikanter Rückgang der Erkrankungen wird der systematischen Impfung zugerechnet.
Obschon bekannte Nebeneffekte existieren, überwiegen die Vorteile aus gesundheitsbehördlicher Sicht bei Weitem.
Eine MMR-Kontroverse?
Versuche, eine Kontroverse um MMR zu bilden benutzten ein breites Spektrum von Assoziationen mit Krankheiten. Wann immer ein Gegenbeleg für eine solche Behauptung erbracht wird, stellen Kritiker eine neue auf, vergleichbar zu den Kritiken seit Ausrottung der Pocken.
Während der 1980er und 1990er Jahre wurden in den USA eine Reihe von Prozessen gegen Hersteller von Impfstoffen angestrengt, in welchen diese beschuldigt wurden, mit ihren Produkten diverse körperliche
und geistige Krankheiten bei Kindern verursacht zu haben. Obschon ergebnislos, führten diese Prozesse
zu einer drastischen Verteuerung des Impfstoffs, da die Pharmakonzerne über Lobby-Arbeit gesetzliche Sicherheit durchsetzen wollten. 1993 war Merck KGaAder einzige Konzern, welcher bereit war, MMR-Impfstoffe in den USA oder Großbritannien zu verkaufen. Zwei weitere Impfstoffe wurden 1992 in Großbritannien zurückgezogen, da aufgrund des verwendeten Mumps-Stamms Sicherheitsbedenken entstanden.
Im September 1995 gewährte das großbritannische Legal Aid Board einer Reihe von Familien finanzielle Unterstützung zur Durchsetzung ihrer Rechtsansprüche gegen die staatlichen Gesundheitsbehörden und die Hersteller des Impfstoffs. Die Familien behaupteten, dass ihre Kinder infolge der MMR-Impfung starben oder schwerwiegend erkrankten. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden diese Fälle als hoffnungslos erkannt und die Beihilfe beendet. Eine Interessengruppe namens JABS (Justice, Awareness, Basic Support) gründete sich, um "impfgeschädigte" Kinder zu repräsentieren.
Ein neuseeländischer Akademiker der Melbourne Universitybehauptete 1996, der MMR-Impfstoff beinhalte ein Produkt menschlichen Blutes, das Protein Albumin, und könne daher die Angst vor der Creutzfeldt-Jakob-Krankheitschüren. Diese Behauptungen haben sich als falsch erwiesen, da Albumin nachweislich kein Bestandteil des Impfstoffs ist.
Dr. Andrew Wakefield
Die 1998er Lancet-Veröffentlichung
Im Februar 1998 veröffentlichte eine Gruppe um Dr. Andrew Wakefieldden Bericht (von dem sich später einige Co-Autoren distanzierten, siehe unten) Ileal-lymphoid-nodular hyperplasia, non-specific colitis, and pervasive developmental disorder in childrenin der angesehenen medizinischen Fachzeitschrift The Lancet. Der Bericht analysierte die Fälle von zwölf autistischen Kindern, welche 1996-1997 in das Royal Free Hospital im Norden Londons behandelt wurden. Beschrieben werden den Darm betreffende Symptome, welche gemäß Wakefield Beweis eines vollständig neuen Syndroms waren. Dieses bezeichnete er später als autistische Enterocolitis. Wakefield empfahl eine nähere Untersuchung von möglichen Ursachen in der Umwelt der Kinder, unter anderem dem MMR-Impfstoff. Die Arbeit vermutete Verbindungen zwischen Magen-Darm-Symptomen und Entwicklungsstörungen dieser Kinder, welche angeblich mit der MMR-Impfung verbunden waren. Die kausale Verknüpfung, die MMR-Impfstoffe führten zu Autismus, wurde indes nicht erreicht. In einer Pressekonferenz vor Veröffentlichung der Arbeit gab Wakefield jedoch an, er würde es für sinnvoll halten, bis zur Klärung Einzelimpfstoffe statt dem Dreifach-MMR zu nutzen. Weiterhin gab er an, dass acht der zwölf Eltern die Impfung für eine wahrscheinliche Ursache hielten, da Impfung und Beginn der Symptome nur Tage auseinanderlagen. Er erklärte, die weitere Verwendung des Kombinationsimpfstoffs ohne detaillierte Prüfung der Sachlage nicht mehr unterstützen zu können.
In einer vorher für das Fernsehen erstellten Videoaufzeichnung forderte er, die Nutzung von MMR zugunsten der Einzelimpfstoffe auszusetzen. [2]
Die folgende Kontroverse
Bericht, Pressekonferenz und Video verunsicherten die großbritannische Bevölkerung. Die folgende Debatte wurde polarisiert, wobei beide Seiten Wakefields Forschung argumentativ nutzten. Er wurde öffentlich angegriffen, seine Kritiker bezweifelten sowohl die Korrektheit als auch die Ethik seiner Forschungen. Die Regierung und die medizinischen Ämter, wie der National Health Service (NHS), betonten, ausführliche epidemiologische Daten würden keinerlei Zusammenhang zwischen den MMR-Impfungen und Entwicklungsstörungen aufzeigen. Manche Eltern weigerten sich, diesen Dementis glauben zu schenken, da bereits zuvor staatliche Angaben zur Sicherheit diskreditiert wurde, wie im Falle des BSE-Skandals. Die Regierung wurde beschuldigt, die höheren Kosten der Einzelimpfungen seien der Grund für deren Ablehnung. Als Ergebnis brach die Impfung mit MMR von 92% (1996) auf 84% (2002) ein. Von Teilen London wurde vermutet, dass nur noch 60% der Impfungen mit MMR durchgeführt wurden, was drastisch unterhalb des für Kollektivimmunitätvor Masern notwendigen Schwellenwerts liegt. Auch wenn bisher keine Masern-Epidemie auftrat, haben Ärzte aufgrund der ansteigenden Zahl von Infektionen bereits vor einer solchen gewarnt.
Ein Faktor der Kontroverse ist, dass nur der Kombinationsimpfstoff über das NHS verfügbar ist. Eltern die diesen Impfstoff ablehnen, haben so nur die Wahl entweder die separaten Impfungen privat vornehmen zu lassen, oder aber ihre Kinder gar nicht zu impfen. Premierminister Tony Blairhat den MMR-Impfstoff zwar öffentlich verteidigt, gibt jedoch keine Auskunft darüber, welche Impfung sein Sohn Leo bekam. [3]
Die Mehrheit der Ärzte bevorzugt den Kombinationsimpfstoff, da er weniger belastend für das Kind ist und Eltern eher eine als drei Impfungen vornehmen lassen.
Epidemiologische Forschung an hunderttausenden Kindern in zahlreichen Studien zeigt weiterhin keine Verbindung zwischen MMR-Impfung und Autismus. Kritiker dieser Studien, wie der im Ruhestand lebende Klinker John Walker-Smith, obwohl ein Unterstützer des Dreifachimpfstoffs, bezeichneten die Epidemiologie als 'stumpfes Werkzeug', welche derartige Kausalzusammenhänge nicht notwendigerweise aufzeigt. [4]So ist es beispielsweise schwierig, zwei Populationen hinreichender Größe zu finden, welche sich nur durch die Impfung unterscheiden.
Dr. Wakefield gab seinen Job im Royal Free Hospital 2001 auf. Seine fortgesetzten Studien beinhalten die Arbeit an möglichen immunologischen, metabolischen und pathologischen Veränderungen durch die "autistische Enterocolitis", sowie Verbindungen zwischen Darmerkrankungen und neurologischen Störungen bei Kindern und dem möglichen Zusammenhang zwischen diesen Störungen und Einflüssen wie Impfstoffen. [5]
Anschuldigungen des Interessenskonfliktes
Im Februar 2005 wurde bekannt, dass Wakefield zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Lancet-Berichtes £55.000 an Drittmitteln von Anwälten erhielt, welche zwischen Autismus und dem MMR-Impfstoff Verbindungen suchten [6]. Gemäß einer Untersuchung durch die Sunday Times waren einige der zitierten Eltern Prozesse gegen den MMR-Impfstoff. Obwohl Wakefield angab, die Drittmittel seien von Anfang an veröffentlicht worden, wurde bemängelt, dass diese weder dem Lancet, noch den Co-Forschern bekannt gemacht wurden. Am 20. Februar 2005 bezeichnete der Lancet Wakefields Studie aufgrund eines "fatalen Interessenskonfliktes" als "fehlerhaft" und gab an, diese niemals hätte veröffentlichen dürfen. Mehrere von Wakefields Co-Forschern bemängelten ebenfalls deutlich die fehlenden Angaben zu den Drittmitteln. [7]. Das General Medical Council, welches in Großbritannien für die Vergabe von Lizenzen für Doktoren und die Überwachung der medizinischen Ethik zuständig ist, hat Ermittlungen aufgenommen. [8]
Rückzug des Lancet-Berichts
Die 'Ermittlung', welche dazu führte, dass 10 der 13 Autoren des Berichtes formal von der Behauptung zurücktraten, eine Verbindung zwischen Autismus und MMR gefunden zu haben, wurde von Brian Deervon der Sunday TimesLondons durchgeführt. [9]Deer setzte seine Ermittlung in einer Dokumentation des britischen Fernsehens MMR: What They Didn't Tell You fort, welche am 18. November 2004 ausgestrahlt wurde. Hierin wird Wakefield beschuldigt, Patente für ein Konkurrenzprodukt zu MMR zu besitzen und von Testergebnissen seines eigenen Labors zu wissen, welche seine Behauptungen klar wiederlegen. [10]
Neuere Studien
Epidemiologische Forschungen zeigen weiterhin einen drastischen Anstieg bei Autismus, allerdings ist nicht bekannt, ob die Ursache hierfür ein realer Anstieg oder die Veränderung der Diagnose- und Erhebungsmethodik ist. Ein kausaler Zusammenhang zwischen MMR und Autismus konnte weiterhin nicht gezeigt werden. Seit Wakefields Bericht ist eine signifikante Menge an klinischer Forschung in die Überprüfung seiner Behauptung geflossen, Masernviren in einem Darmteil von Kindern gefunden zu haben. Vieles davon wurde auf Basis von Prozessen finanziert.
- Im Oktober 2004 veröffentlichte das Journal of American Physicians and Surgeons (vorher Medical Sentinel), das Magazin der konservativen Association of American Physicians and Surgeonseinen Bericht der Wakefield-Unterstützer, welcher die Korrektheit einer der epidemiologischen Hauptstudien in Bezug auf MMR infrage stellt. Der Bericht schloss, dass "die Entwicklung sicherer Impfstrategien und weiterer Untersuchungen der hypothetischen Verbindung zwischen dem MMR-Impfstoff und Autismus sollte hohe Priorität haben."[11]
- Im Oktober 2004 wurde eine von der Europäischen Union finanzierte Überprüfung in Vaccine [12]veröffentlicht, welcher die Ergebnisse aus 120 anderen Studien und Nebenwirkungen des MMR-Impfstoffs untersuchte. Die Autoren schlossen
- Der Impfstoff ist mit einigen positiven und einigen negativen Wirkungen assoziiert
- Es ist 'unwahrscheinlich' dass es eine Verbindung zwischen MMR und Autismus gab und
- 'Das Design und der Bericht von sicherheitsrelevanten Ergebnissen in MMR-Impfstoff-Studien...sind überwiegend inadequat.'
- Im Januar 2005 wurde nach intensiver Forschung in einer einzelnen Grafschaft in Minnesota von einer Verachtfachung des Auftretens von Autismus berichtet. Der untersuchte Zeitraum umfasst die frühen 1980er Jahre und endet in den späten 1990ern. Bei der Forschung wurde kein Zusammenhang mit MMR entdeckt. Die Autoren vermuten, dass der Anstieg mit verbesserter Diagnostik der Störung und sich wandelnden Definitionen zu erklären ist. [13]
- Im März 2005 schloss eine an 30.000 in einem Distrikt von Yokohamageborenen Kindern durchgeführte Studie, dass Auftreten von Autismus weiterhin anstieg (von 46-86 Fällen auf 10.000 Kindern zu 97-161 auf 10.000), obwohl die Nutzung des MMR-Impfstoffs in Japan im April 1993 eingestellt wurde. Die Schlussfolgerung der Autoren lautet. "Die Bedeutung dieser Ergebnisse ist, dass MMR-Impfung höchst wahrscheinlich keine Hauptursache von ASD ist, da sich hiermit der Anstieg des Auftretens von ASD über die Zeit nicht erklären lässt und dass von einem Rückzug des MMR-Impfstoffs in denjenigen Ländern, die ihn noch verwenden, kein Rückgang im Auftreten von ASD zu erwarten ist" [14]Referenz: Journal of Child Psychology and Psychiatry (DOI: 10.1111.j.1469-7610.2005.01425.x) zitiert im New Scientist. [15]Wakefield behauptet indes, der Anstieg von Autismus, welchen die Daten belegen, würde seine Hypothese stützen. [16] Seine Ansichten fanden jedoch wenig Ünterstützung. [17]
- Im Oktober 2005, veröffentlichte die Cochrane Library eine Überprüfung von 31 wissenschaftlichen Studien und schloss "es gibt keinen glaubwürdigen Beweis hinter den Behauptungen der Schadhaftigkeit des MMR-Impfstoffs" [18]Allerdings bemängelten auch diese Autoren, das Design und der Bericht von sicherheitsrelevanten Ergebnissen in MMR-Impfstoffstudien sei überwiegend inadequat. [19]Cochrane, in Oxford, Englad, wird von Wissenschaftlern weithin als die höchste unabhängige Prüfinstanz medizinischer Literatur angesehen und als Küster der "beweisgeführten Medizin".
Referenzen
- BMJJournals.com (pdf)- 'Measles, mumps, and rubella vaccination and bowel problems or developmental regression in children with autism: population', Brent Taylor, Elizabeth Miller, Raghu lingam, Nick Andrews, Andrea Simmons and Julia Stowe, British Medical Journal, Vol 324, pp 393-396, February 16, 2002
- BMJJournals.com- 'Rapid Responses to: Increase in autism due to change in definition, not MMR vaccine' British Medical Journal (Meinungsaustausch der BMJ-Website)
Weblinks
- BBC.co.uk- 'Does the MMR Jab Cause Autism?' (TV-Transskript), BBC(May 29, 2005)
- BMJJournals.com- 'Authors reject interpretation linking autism and MMR vaccine', Susan Mayor, BMJ, vol 328, p 602 (March 13, 2004)
- BMJJournals.com- 'Unreliability of Scientific Papers as Evidence', Clifford G. Miller, Stellungnahme des BMJ (March 12, 2004)
- BrianDeer.com- 'the Lancetscandal' ('Untersuchung' der MMR-Kontroverse), Brian Deer
- Guardian.co.uk- 'At last - the end of the MMR myth: Dr Simon Atkins on why it's safe to give jabs', The Guardian (October 20, 2005)
- Jabs.org.uk- 'The Support Group for Vaccine-Damaged Children' (UK advocacy group)
- MedicalNewsToday.com- 'Cochrane Librarypublishes the most thorough survey of MMR vaccination data', Medical News Today
- Medinfo.co.uk- 'Medical Information for Patients: MMR Vaccination'
- MMRTheFacts.NHS.uk- 'MMR the Facts', United Kingdom National Health Service(Regierungsseite)
- MMRTheQuestions.com- 'MMR: The Questions' (enthält Andrew Wakefields Antwort auf Brian Deers 'Untersuchung')
- RedFlagsDaily.com- 'Alive and Well: The MMR-Autism Connection', F. Edward Yazbak, MD, FAAP, Red Flags (October 29, 2005)
- Scotsman.com- 'Family sues over alleged MMR link to autism: A Scots family will launch a multi-million-pound lawsuit at the High Court in London today, claiming the MMR vaccine was responsible for causing autism in their child', Tanya Thompson, The Scotsman (January 24, 2006)
- SpikedOnline.com- 'How did the doctor get away with it? Brian Deer's investigative documentary on MMR went some way towards redeeming the reputation of the media', Dr. Michael Fitzpatrick (November 19, 2004)
ja:新三種混合ワクチン
fi:MPR-rokote
zh:???????
en:MMR_vaccine
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