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Sonnencreme ist eine Emulsion, die auf die Haut aufgetragen wird, um sie vor Sonnenbrandzu schützen, bzw. die schädlichen Wirkungen der Sonnenstrahlung zu mindern.
Sonnencreme soll die schädliche UV-A und UV-B-Strahlungfiltern, die für Sonnenbrand, Hautkrebsund Hautalterung verantwortlich gemacht wird. Entgegen vielfach vertretener Meinung ist Sonnencreme jedoch kein Schutz vor Hautkrebs. Sie ist kein medizinisches Produkt, sondern ein rein kosmetisches.
Sonnencreme gibt es in verschiedenen Varianten, mehr oder weniger fetthaltig, aber auch als Lotions, Sprays oder Öle.
Die wichtigsten Angaben um die richtige Sonnencreme auszuwählen sind der Lichtschutzfaktor, UVA-Schutz und Wasserfestigkeit.
Besonders wichtig ist das Schützen von Körperstellen, auf die die Sonne senkrecht auftreffen kann (Nase, Glatze, Ohren bei aufrechter Körperhaltung, Rücken und Beine beim Sonnenbaden).
In Australien werden für Sonnenschutzmittel keine Steuern eingehoben, daher sind diese dort besonders billig.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Sonnenschutzfilter
- 1.1 Chemische Filter
- 1.2 Pigmentfilter
- 2 Sunblocker
- 3 Zusätzlicher Sonnenschutz
- 4 Siehe auch
- 5 Weblinks
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Sonnenschutzfilter
Es gibt zwei Arten von Filtern - chemische Filter und Pigmentfilter. Chemische Filter sind weiter verbreitet.
Chemische Filter
Die in der Creme enthaltenen chemischen Substanzen dringen in die Haut ein und verhindern dort durch fotochemischeReaktionen den frühzeitigen Sonnenbrand. Der Schutz beginnt ca. 30 Minuten nach dem Auftragen der Creme auf der Haut.
Gewöhnlich werden mehrere Substanzen kombiniert.
Einige dieser chemischen Substanzen, beispielsweise 4-MBC (4-Methylbenzylidencampher), OMC (Octyl-methoxycinnamat), Bp-3 (Benzophenon-3) sind in den Verdacht geraten, ähnlich wie Östrogenzu wirken. Solche UV-Filter können durch die Haut oder durch das Badewasser aufgenommen werden. Die UV-Filter sind bereits in Fischenund in der Muttermilchnachgewiesen worden.
Ebenso kann es durch chemische Sonnenfilter zu Allergienkommen, diese sind jedoch vom Sonnenekzem(Mallorca-Akne) zu unterscheiden.
Es wird empfohlen, für Kleinkinder, bei Allergien oder bei empfindlicher Haut keine Sonnencremen mit chemischen Filtern zu verwenden.
Pigmentfilter
Pigmentfilter, auch als mineralischer oder physikalischer Sonnenschutz bezeichnet, enthalten winzige Partikel, z.B. aus Zinkoxidoder Titandioxid, die das Sonnenlicht wie kleine Spiegel streuen und reflektieren.
Pigmentfilter sind ab LSF 20 mehr oder weniger deutlich als weißliche Schicht auf der Haut sichtbar. Ein weiterer Nachteil ist, dass sie mechanisch abgerieben werden können (z.B. beim Abtrocknen, bei starkem Schwitzen, teilweise auch im Wasser), sie müssen also häufig wieder aufgetragen werden.
Pigmentfilter gelten als gesundheitlich unbedenklich und können auch bei Kleinkindern angewendet werden.
Sunblocker
Als Sunblocker werden Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von 40 oder mehr bezeichnet.
Zusätzlicher Sonnenschutz
Bei Kindern und je nach Hauttyp auch bei Erwachsenen sollte Sonnencreme durch zusätzlichen Sonnenschutzmittel(Sonnenhut, Hemd, Hose) ergänzt werden.
Siehe auch
Bräunungscreme
Sonnenbad
Sonnenbrille
Höhensonne
Solarium
Lichtschwiele
Weblinks
- Deutsche Krebshilfe: Achtung Sonne! (pdf)
- Schweizer Krebsliga: Wie viel Sonne verträgt Ihre Haut? (pdf)
- Netdoktor: Sonnenschutz
- melanoma.ch: Sonnenschutz
- Wirkungsweise der Pigmentfilter
- Universität Wien: Aktuelle weltweite UV-Index Karten (englisch)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sonnencreme aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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