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Studien zur MMR-Impfung

Kontrollierte Studienzur Sicherheit der Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR-Impfung), einer Kombinationsimpfung, die die Impfung gegen die einzelnen Krankheitserregerseit Jahren abgelöst hat, sind deshalb von besonderer Bedeutung, da einerseits die Masernimmer noch eine der gefährlichsten Kinderkrankheitensind, andererseits das Bewusstsein über die Gefährlichkeit dieser Erkrankung im Sinken begriffen ist und Meldungen über mögliche Nebenwirkungendie Akzeptanz dieser Kombinationsimpfung gefährden.

Im Jahr 2000, das Jahr das sich die WHOals Zielpunkt zur weltweiten Ausrottung der Masern gesetzt hatte, starben weltweit noch 222.000 Kinder an Masern, im Gegensatz dazu kein einziges auf dem nordamerikanischen Halbkontinent, also Kanada, den USA und Mexiko, wo Kinder konsequent geimpft werden. Zudem besteht die Gefahr einer Verlagerung der Erkrankung ins Erwachsenenalter, die gefährliche Komplikationen (u.a. Meningitis, Enzephalitis, Fruchtschädigung) mit sich bringen kann. Da die Viruserkrankungennicht behandelt werden können, raten Mediziner weiterhin zur Impfung. Finnische Mediziner gehen von einer Zahl von 5,3 Impfschäden pro 100.000 Impfungen aus. Als schwerwiegendste Komplikation werden allerdings Fieberkrämpfegenannt.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Studien zu Langzeitfolgen
    • 1.1 Autismus
    • 1.2 Epilepsie
  • 2 Weblinks

Studien zu Langzeitfolgen

Autismus

Impfärzten wurde von verschiedener Seite ? zuerst 1998vom Londoner GastroenterologenWakefield in The Lancet ? vorgeworfen, mit der MMR-Impfung die Zunahme autistischer Störungenzu begünstigen.

  • Diese Studie wurde Anfang 2004vom Lancet in einer achtseitigen Erklärung zurückgewiesen, wobei schwere Anschuldigungen bezüglich der Seriosität der ursprünglichen Arbeit erhoben wurden. [1]
  • In einer Metaanalysevon zwölf Studien von Wilson und anderen in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, die dem Zusammenhang von Autismus und der MMR-Impfung nachgingen, konnte keine Häufung solcher Störungen gefunden werden. Eine einzige Studie stellte einen Zusammenhang von erhöhter Besorgnis der Eltern über das Auftreten von verdächtigen Verhaltensäußerungenin einem sechsmonatigen Zeitraum nach der Impfung fest. Somit empfehlen die Autoren, die bisherige Politik beizubehalten und die MMR-Impfung von Kindern wie bisher fortzusetzen. [2]

Epilepsie

  • Auch ein Zusammenhang von MMR-Impfung und Epilepsiebestätigte sich 2004in einer niederländischenStudie von Vestergaard und anderen im Journal of the American Medical Association (JAMA) nicht. [3]

Weblinks

  • MMR und Autismus



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