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Winterschwimmen

Winterschwimmen oder Eisbaden, das Badenin freien Gewässern bei Wassertemperaturen von etwa 15°C bis nahe 0°C ist weniger abenteuerlich, als es auf den ersten Blick scheinen mag.

Die exakte Bezeichnung müsste wohl Winterbaden sein, da dieser Sport sinnvollerweise im Herbst begonnen und bis zum Frühjahr fortgesetzt wird, also nur teilweise mit Eis in Verbindung zu bringen ist.

So wie andere Sportler, z.B. Sprinteroder Gewichtheber, ihren Organismustrainiert haben, in wenigen Sekunden sehr viel Energie in Bewegung umzusetzen, so ist der Organismus des Winterschwimmers darauf trainiert, bei aktuellem Kältereiz seine Energiereserven reflexartig in Körperwärme umzusetzen, so dass eine Unterkühlunggar nicht erst eintritt.

Der Winterschwimmer bleibt nur wenige Minuten im kalten Wasser. So friert er nach dem Bad nicht, sondert er genießt die dann überschießende Reaktion des Organismus.

Der damit verbundene Abhärtungseffektfördert die Gesundheit. Brenke und Siems schreiben in "Das Buch vom Winterschwimmen" (ISBN 3880427917), dass Winterschwimmer zwar auch nicht davor gefeit sind, "... an grippalen Infekten zu erkranken, diese jedoch wesentlich leichter und kürzer verlaufen."

Untrainierten kann nicht empfohlen werden, mitten im Winter ins kalte Wasser zu steigen. Man kann sich aber so vorbereiten, dass vom Sommer an wöchentlich (möglichst mehrmals) im Freien gebadet wird. Auch regelmäßiges Kaltduschen ist zum Training sehr gut geeignet.

siehe auch:

  • Wechseldusche
  • Sauna

Weblinks

  • www.eisbaden.de: Eisbader aus Radebeul
  • www. eisschwimmen.de: Merchweiler Seelöwen
  • www.winterschwimmen.de: Pirnaer Eisbrecher
  • www.winterschwimmer.de: Augsburger Winterschwimmer
  • www.berliner-seehunde.de: Berliner Seehundeen:Ice swimming

fi:Avantouinti

Von "http://de.wikipedia.org/Winterschwimmen"



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