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Dissozialität setzt sich aus dem lateinischen Präfixdis- (= entzwei, auseinander, weg-, zer-) und dem deutschen Wort Sozial(von lat. socius = gemeinsam, verbunden, verbündet) zusammen.
Es ist eine Bezeichnung für diejenige Person, die nicht die Fähigkeit besitzt sich in die bestehende Gesellschaft einzuordnen, und stammt aus den Fachbereichen der Psychologieund Soziologie.
Im Gegensatz zum heutzutage umgangssprachlich genutzten Wort Asozialitätfindet sich Dissozialität recht selten im deutschen Sprachgebrauch. Verwendet wird es größtenteils neben den bereits erwähnten Fachgebieten in juristischenKontextensowie gelegentlich bei pädagogischenDiagnosen. So ist z.B. bei Kriminellen und Straftätern die Rede von dissozialem Verhalten, aber auch bei introvertierten bzw. zurückhaltenden Personen, die sich gänzlich aus der Gesellschaft isolieren, wird mitunter von Dissozialität gesprochen.
In der ICD-10wird die Dissoziale Persönlichkeitsstörung unter der Schlüsselzahl F60.2 geführt.
Siehe auch: Sozial
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