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Jactatio corporis ist das rhythmische, monotoneSchaukeln, Wiegen und Wippen mit dem Oberkörper, als Selbststimulation häufig bei vernachlässigten, geistig behinderten, autistischenoder blinden Kindern und Jugendlichen.
Eine Unterform des Jactatio corporis ist das Pagodenwackeln (das Vor- und Rückwärtsbeugen des Oberkörpers bei geistig behinderten, blinden, autistischen oder vernachlässigten Kindern).
Heftige Jaktation, insbesondere das Anschlagen mit dem Kopf an die Wand oder die Selbstverletzung kann zu Verletzungen führen. Ständige Jaktation führt zudem zu einer Art Trance. Dabei wird die Blut-Hirnschranke durchbrochen und Botenstoffe werden ausgeschüttet.
Siehe auch
Hospitalismus, Hospitalschaden, Deprivation, Deprivationssyndrom, Anpassungsstörung, Akute Belastungsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung, Bindungsstörung, Vernachlässigung, Jactatio capitis, Pagodenwackeln, Liste psychischer Störungen
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