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Panik ist ein Zustand äußerster Angstvor gegenwärtiger Gefahr. Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei archaischen Notfallprogramme, welches dann ohne bewusste Kontrolle abläuft: Flucht, Kampf oder Starre (flight, fight, or freeze).
Besonders gefährlich sind Massenpaniken, wenn beispielsweise bei Feuer in einem geschlossenen Raum viele Menschen gleichzeitig ihre Selbstkontrolle verlieren. Im übermächtigen Fluchtreflex werden dann oft Schwächere blindlings umgerannt und niedergetrampelt. Türen werden durch Menschenknäuel verstopft, weil der Drang hinaus ein befreiendes Nacheinander verhindert. Das Konzept der Massenpanikist allerdings wissenschaftlich umstritten.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Symptome
- 2 Panikattacken
- 3 Ursachen
- 4 Begriff
- 5 Siehe auch
- 6 Weblinks
- 7 Referenzen
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Symptome
Panik (im Sinne einer Panikattacke) ist ein individualpsychologischesPhänomen. Empirische Untersuchungen (Herbst 1996) haben gezeigt, dass selbst bei Lebensgefahr nur ein geringer Anteil der betroffenen Menschen in diesem Sinne panisch reagiert.
Paniken müssen aber nicht nach außen wirken, sondern können sich auch allein in starken vegetativen Reaktionen (Hyperventilation, Angstschweiß) ausdrücken, wobei sich die Menschen dabei wie gelähmt und komplett hilflos fühlen können (die Reaktion "Starre" bei Furcht).
Panikattacken
Panikattacken sind gekennzeichnet durch heftige und überwältigende Unruhe oder
Furcht. Sie werden begleitet von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwitzen,
Atemnot, Muskelzittern oder Schwindelgefühlen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.
Betroffene Menschen können den Eindruck haben, dem Tod nahe zu sein, oder einen Herzinfakt zu erleiden
Folgende drei neurotische Krankheitsbilder sind mit Panikattacken
verbunden:
- Generalisierte Angststörung
- Panikstörung
- Phobien
Die Reaktion bei Phobien (z.B. Agoraphobie- die Angst vor großen,
offenen Plätzen - oder Klaustrophobie- die Angst vor engen Räumen) kann
von starkem Unbehagen bis zur Panik reichen.
Ursachen
Krankhafte Panikattacken müssen keinen externen Anlass haben, werden aber oft durch scheinbar unbedeutende Umstände und vor allem durch Fehlinterpretation körperlicher Reaktionen ausgelöst. Psychischbedingte Angstzustände bzw. Phobienkönnen bei Nichtbehandlung Panikzustände zur Folge haben.
Auch körperliche Erkrankungen, wie zum Beispiel ein Asthma-Anfall, ein Hörsturz oder Hyperventilation, können Angstzustände auslösen.
Begriff
Der Begriff leitet sich vom Namen des griechischen Hirtengotts Panab, vor welchem die Nymphenin "pan'scher Angst" Reißaus nahmen. Wenn eine Tierherde in einen Zustand plötzlicher erregter Angst geriet, schrieb man das ebenfalls seiner Intervention zu.
Siehe auch: Stampede
Siehe auch
Panikattacke, Panikstörung, Panikforschung, Phobie, Angstneurose, Klaustrophobie, Psychose, Masse (Soziologie), Doppelbindungstheorie
Weblinks
Bild:Wiktionary-ico-de.png
| Wiktionary: {{{2|Panik}}} ? Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
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- http://www.wege-aus-der-angst.de.vu(Alles über Angst, Panik etc.)
- Psychologische Sicht auf Panikattacken und Angststörungen- umfangreiche Informationen und praktische Hinweise, auch für Laien geeignet
- AngstPsychologische Erklärungsmodelle
- http://www.shg-depression.atAusführliche Grundinformationen und Aktuelles zu den Themen Depression, Manie, Angst- und Panikstörungen, umfangreiche Literatur- und Linkliste
- Hoffnungsstern - Menschen für MenschlichkeitHomepage und Selbsthilfeforum
- Ein ehemaliger Betroffener zeigt seinen Weg aus der Angst auf
Referenzen
J. Harbst and F. Madsen: The behaviour of passengers in a critical situation on board a passenger vessel or ferry.
Danish Investment Foundation, Kopenhagen, 1996.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Panik aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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