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Die Entspannungstherapie bezeichnet eine Therapie, die direkt auf den Zusammenhang zwischen Erregtheit, Angst, Unruhe, Gespanntheit und Gehemmtheiteinerseits und der Tonuserhöhung der Muskulatur abdererseits gerichtet ist, wie es bei bestimmten psychotherapeutischen, pharmakotherapeutischen und physikotherapeutischen Methoden der Fall ist.
Die Beschränkung der Entspannungstherapie auf Therapien, die Entspannung zur Folge haben, würde z.B. auch ausdruckshafte, konfliktklärende oder bedürfnisbefriedigende Therapien einschließen. Psychotherapeutische Entspannungstherapien sind autogenes Training, Hypnoseund Bewegungstherapie; dabei wird bei der Bewegungstherapie genutzt, dass nach systematisch gesteigerter Aktionsspannung die Muskulatur eine stärkere Bereitschaft zur Tonus-Senkung hat, so dass psychogene Überlagerungen der Tonusregulation wenigstens zeitweise zurückgedrängt werden.
Die muskuläre Entspannung setzt sich daher in einer psychischen fort.
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