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Droge

Bild:Disambig-grau.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für weitere Bedeutungen siehe Droge (Begriffsklärung).

Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation gilt jede Substanz als Droge, die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Rauschdrogen
  • 2 Etymologie
  • 3 Drogenabhängigkeit, Missbrauch und ritualisierter Konsum
  • 4 Überwindung von Drogenabhängigkeit
  • 5 Drogentest
  • 6 Klassifizierungen
    • 6.1 Klassifizierung nach Stoffklasse (chemisch)
    • 6.2 Klassifizierung nach Wirkung (pharmakologisch)
    • 6.3 Klassifizierung nach hart / weich
  • 7 Szenenamen
  • 8 Pflanzliche Drogen
  • 9 Pilzdrogen
  • 10 Vollsynthetisch und halbsynthetisch hergestellte Drogen
  • 11 Tierische Drogen
  • 12 Siehe auch
  • 13 Weblinks
    • 13.1 Allgemeine Informationen
    • 13.2 Substanzinformationen
    • 13.3 Drogenberatung und -prävention
  • 14 Literatur

Rauschdrogen

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Wirkung von Drogen wird als Rauschkundebezeichnet.

Die weltweit am weitesten verbreiteten Drogen sind Alkoholund Nikotin, beide können sowohl körperlich als auch psychisch abhängig machen, die beiden Drogen verzeichnen auch die meisten Todesopfer.

Rausch-Drogen bewirken eine Änderung der Aktivität der Nervenzellenin bestimmten Hirnregionen. Dadurch kommt es zu veränderter Wahrnehmung des eigenen Selbst und der Umwelt, die als angenehm empfunden werden kann.

Etymologie

Der Begriff "Droge" als Bezeichnung für pharmazeutisch wirksame Substanzen und mehr (z. B. Gewürze en gros) stammt von dem niederländischen Droog, zu deutsch Trocken, ab. Mit "Droog" waren zu den Zeiten der niederländischen Kolonialherrschaft getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile und -produkte gemeint. Nach der Bezeichnung "Droog" waren z. B. getrocknete Hanfblüten Drogen, Heroin oder Amphetamine dagegen nicht. In der Neuzeit, wird allerdings auch in den Niederlanden für derartige Substanzen der englische Sammelbegriff "Drugs" gebraucht. So war das niederländische "droog" in die englischsprachige Welt gelangt und von dort, zu "Drugs" verwandelt, wieder in die Niederlande zurückgekehrt.

Drogenabhängigkeit, Missbrauch und ritualisierter Konsum

Je nach Persönlichkeitskonstellation kann Drogenkonsum eine Abhängigkeithervorrufen, bei einigen Drogen wie Nikotinoder Heroinkann es auch schon nach sehr kurzer Zeit zu einer körperlichen Abhängigkeit kommen. Im Grunde kann jede rauscherzeugende Substanz eine Abhängigkeit(Umgangssprachlich oft als Suchtbezeichnet) hervorrufen.

Viele Kulturen pflegen traditionell einen geregelten, kulturellen oder rituellen Gebrauch von Drogen, der unter Umständen die Gefahr einer Abhängigkeit senken kann. So hatten nicht in die Tradition eingebundene Drogen wie Alkohol bei vielen Urvölkern, vor allem in Nordamerika und Australien, verheerende Auswirkungen, weil weder das Suchtpotenzial noch Regeln zum Konsum bekannt waren. Allerdings leiden auch in Gesellschaften, in denen Alkohol seit Jahrtausenden konsumiert wird, viele Menschen an der Alkoholkrankheit, in Deutschland allein ca. 1,5 - 2 Millionen. Traditioneller Konsum verhindert also nur sehr bedingt eine Abhängigkeit, allerdings kann ein bewusster Umgang dazu führen, dass aufgrund der angemessenen Vorsicht nicht alle Menschen, die die entsprechende Droge konsumieren, in eine Abhängigkeit geraten.

In der westlichen Welt, z. B. in Europa, wird in breiten Kreisen der Gesellschaft oft auch eine Tradition des Vieltrinkens gepflegt, so das sich in den Köpfen der Menschen Alkohol als alltägliche, selbstverständliche Droge festsetzt. Der aus Bayern stammende Spruch "Bier ist flüssiges Brot" steht für eine feste Integration der Droge Alkohol in das Leben, zu einem gesunden Umgang gehört eigentlich auch eine gewisse Vorsicht und der Respekt vor der Gefährlichkeit bei Missbrauch, der auf großen Volksfesten wie dem Oktoberfest häufig von Millionen Menschen regelrecht zelebriert wird.

Drogenmissbrauch, in Europa vor allem der Alkoholmissbrauch, wird unterschätzt, weil in den Köpfen vieler Menschen Alkohol bzw. Drogensucht fest verankert scheint mit dem Bild obdachloser, gestrandeter Menschen auf der Straße. Da süchtiges Verhalten nicht unbedingt von der Konsumhäufigkeit abhängt, sondern auch von anderen Faktoren, vor allem der persönlichen Zuordnung der Wichtigkeit einer Droge für das eigene Wohlbefinden, ist Missbrauch nicht gleichzusetzen mit Vieltrinken und Dauerrausch, sondern bedarf des genauen Hinschauens auf die individuellen Motive.

Ein Hauptkriterium zur Feststellung von Abhängigkeitsverhalten ist eine "innere Fixierung" auf die jeweilige Substanz die meist zwanghaften Konsum zur Folge hat, die Konsumhäufigkeit kann variieren und ist nicht der Hauptindikator. Das führt für die Betroffenen oft über einen meist harmlos wirkenden Einstieg in die Drogenwelt bis hin zum völligen Abbau der Persönlichkeit, der schleichend erfolgt und daher erst spät erkannt wird, wenn überhaupt.

Häufig wird zwischen physischer (körperlicher) und psychischer (seelischer) Suchtbzw. Abhängigkeit unterschieden. Die physische Sucht ist biochemischerNatur, das heißt das Vorenthalten der Droge löst im Körper direkt chemische Reaktionen aus.

Beispielsweise kann ein plötzlicher Benzodiazepin- oder Alkohol-Entzug zu lebensgefährlichen Krampfanfällen führen (Delirium tremens).

Physische Abhängigkeit kann mit Medikamentenund Drogenersatzstoffen (z. B. Methadon) behandelt werden, bei bestimmten Drogen genügt es auch, wenn der Entzug im künstlichen Koma durchgeführt wird.

Die psychische Sucht hingegen bezieht sich auf die Konditionierungdes Süchtigen auf die Überzeugung, dass es ihm ohne die Droge schlecht geht. Die psychische Sucht, obwohl oder gerade weil für den Körper wesentlich weniger gefährlich, ist häufig viel schwerer zu überwinden als die physische. Allerdings ist die Trennung von körperlicher und seelischer Abhängigkeit problematisch, denn natürlich sind auch seelische Vorgänge aufs engste verknüpft mit körperlichen (chemischen) Vorgängen im Körper, vor allem im Gehirn und Nervensystem.

Drogenabhängigkeit ist nicht unbedingt auf eine ganz bestimmte Droge beschränkt, vielmehr lässt sich beobachten, dass Süchtige bei Nichtverfügbarkeit ihres "Stoffs" überdurchschnittlich anfällig für andere Drogen sind, das kann zu einer Suchtverlagerungführen. Die Abhängigkeit von mehreren Drogen gleichzeitig ist nicht selten und wird als Polytoxikomaniebezeichnet.

Überwindung von Drogenabhängigkeit

Drogenabhängigkeit muss keine Einbahnstraße sein. Viele Leute machen sich davon frei. Hier werden einige Möglichkeiten aufgezeigt, wie man von Drogen loskommen kann, wenn man die Sackgasse erkannt hat:

  • Kalter Entzug ggfs. mit Unterstützung von Nahrungsergänzung (Unter Umständen sehr gefährlich!)
  • Medizinische Entzugskliniken
  • Selbsthilfe-Gruppen wie z. B. die Gruppe Anonyme Alkoholiker
  • Drogentherapieund Drogenrehabilitationszentren der unterschiedlichsten Träger

Drogentest

1. Mit einem Drogentest, z. B. Drogenwischtest(Drugwipe-Test) lässt sich ermitteln, ob jemand eine bestimmte Art Drogen zu sich genommen hat. Drogentests sind wichtig für eine angemessene gesundheitliche Behandlung bzw. zur Feststellung von Drogenmissbrauch. Manche Drogentests erfolgen nur qualitativ und sind äußerst empfindlich, so dass bereits winzige Spuren nachgewiesen werden können, wie sie beispielsweise in Mohnkuchen vorkommen. In vielen Fällen ist eine quantitative Feststellung der Drogenmenge mit genaueren Messungen erforderlich. Drogenschnelltest sind umstritten da sie teilweise großer Wahrscheinlichkeit richtig negativoder falsch positivErgebnisse liefern.

2. Mit einem Drogentest im Sinne von Drug-Checkinglässt sich ermitteln, ob in einer Pille, einem Pulver oder einer Pappe auch tatsächlich die Substanz enthalten ist, die der Erwartung eines potentiellen Konsumenten entspricht. Das Testen von auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Drogen ist eine Maßnahme zur Schadensminderung (harm reduction), da potentielle Konsumenten vor besonders gefährlichen Wirkstoffen oder zu hoch dosierten Präparaten gewarnt werden können.

Klassifizierungen

Man kann Drogen nach unterschiedlichen Kriterien klassifizieren, wobei alle Rauschdrogenpsychoaktiv sind:

Klassifizierung nach Stoffklasse (chemisch)

Die Substanzen lassen sich verschiedenen Stoffklassen zuordnen. Die Unterscheidung basiert auf chemischen Strukturen.

  • Alkaloide zu denen etwa die Opioidalkaloide sowie Muscarin, Muscimol, Myristicinoder Nikotinzählen
    • ?-Phenylethylamine wie Tyramin, 2C-Boder das Trimethoxyphenylethylamin (TMPEA) Meskalin.
      • Amphetamine, zu denen neben dem Amphetaminauch die pflanzliche Substanz Ephedrinund die synthetisch hergestellten Derivate Methylamphetamin, PMA, PMMA, MDA, MDMA, MDEA, BDB, MBDB, MMDA, DMA, die Trimethoxyamphetamine (TMA) wie DOB, DOI, DOMund DOET gehören
      • die körpereigenen Katecholamine wie beispielsweise Adrenalin, Dopaminund Noradrenalin
    • Tropanalkaloide wie Atropin, Hyoscyamin, Kokainoder Skopolamin
    • Tryptamine wie die Pilzgifte Bufotenin, Psilocinund Psilocybin, pflanzliche Substanzen wie DMT, Tryptophanund Ibogainoder körpereigene wie das Serotonin
      • Lysergsäureamide wie Ergotamin, LSAund LSD
      • Triptane wie Rizatriptanoder Sumatriptan
    • Xanthine wie Koffein, Theobrominund Theophyllin
  • Terpenoide
    • Cannabinoide wie Cannabidiol(CBD), Tetrahydrocannabinol(THC) oder Dronabinol
    • Salvinorine wie etwa Salvinorin A

Klassifizierung nach Wirkung (pharmakologisch)

Eine Substanz kann dabei verschiedene Wirkungen haben.

  • Sedativa (Beruhigungsmittel, wobei der Unterschied zu Hypnotika quantitativer Natur ist) wie zum Beispiel Alkohol, Opiateund Diazepam(Valium)
  • Hypnotika (Schlafmittel, wobei der Unterschied zu Sedativa quantitativer Natur ist)
  • Narkotika (Narkosemittel) wie beispielsweise Lachgas, Barbiturat, Fentanyloder Ketamin
  • Analgetika (Schmerzmittel)
    • Nichtopioid-Analgetika
    • Opioide
  • Antidepressiva wie Lithium
  • Antipsychotika, beispielsweise Haloperidol
  • Anxiolytika (Angstlösende Mittel) wie Diazepam(Valium) oder Tetrazepam
  • Stimulantia Zu den Substanzen mit anregender Wirkung gehören beispielsweise Amphetamin, Methylamphetaminund PMA, Kokainund Cracksowie Nikotin, Koffein, Theobrominund Theophyllin
    • Entaktogeneund Empathogene sind Stimulantia, die sich auf die Emotionen auswirken. Hierzu zählen MDMA, MDAund MDEAsowie BDBund MBDB
  • Halluzinogene (synonym auch Psychedelika; Substanzen, die Halluzinationen hervorrufen können). Hierzu zählen etwa die Substanzen 2C-B, Atropin, Bufotenin, DOB, LSA, LSD, Meskalin, Muscimol, Myristicin, Psilocin, Psilocybin, SalvinorinA, Skopolaminoder THC
  • Dissoziativa (wirken dissozierend) wie DXM, PCP, Ketamin

Klassifizierung nach hart / weich

Als harte Drogen gelten Substanzen,die schon nach einer "relativ kurzen", regelmäßigen(!) Konsumtionsspanne zur physischen und/oder psychischen Abhängigkeit führen,wie z.B. Heroin, Benzodiazepine aber auch Kokain und Nikotin....[Alkohol ist demzufolge eine "weiche" Droge, da das Verhältniss der alkoholkonsumierenden Menschen und denen, die tatsächlich davon abhängig werden bei etwa 100:3 (3 %) liegt.]

Unabhängig von der jeweiligen Lesart wird die Unterscheidung zwischen hart und weich seitens der Wissenschaft schon länger als willkürlich kritisiert und abgelehnt. So sage sie weder etwas über das Abhängigkeitspotential einer Substanz aus noch erlaube sie in den meisten Fällen eine eindeutige Zuordnung von Substanzen in eine der beiden Kategorien. Kokain etwa gilt als klassische harte Droge, verursacht aber eine nur minimale körperliche Abhängigkeit.

Ihre Bedeutung erhält diese Klassifikation in erster Linie durch die öffentliche Diskussion sowie die Berichterstattung aus dem Justizumfeld. Möglicherweise gerade wegen des scheinbar einfachen Schwarz-Weiß-Schemas. Ihren Ursprung und konkrete Anwendung findet die Unterteilung im niederländischen Opiumgesetz, siehe weiche Drogen.

Szenenamen

Amphetamin 
A, Amph(e), Pep, Speed, Schnelles, Peter
Benzodiazepine 
Benzos, Bennies, Dias, Diazepam, Valium, Ropies, Flunies
Cannabis 
  • Blüten: Becks, Buds, Buffe, Ganja, Goba, Goma, Gras, Grünes, Güf, Hanf, Haz, Kaya, Maria, Marihuana, Marijuana, Mary-Jane, Miaz, Plack, Pöken, Sinsemilla (Spanisch "ohne Samen", also unbefruchtete und daher samenlose weibliche Blüten), Tical, Weed, Weedy
  • Harz: Becks, Braunes, Brock, Brösel, Dole, Dope, Hasch, Haschisch, Kanten, Kawumm, Mok, Nugat, Nugger, Nuggy, Peace, Piece, Platte, Pot, Schür, Shit, Standard, Stein, Häsche, Polle
  • Öl: Honig, Hasch-Öl
Crack 
Rock, Rocks, Roxanne
Dextromethorphan 
DXM, Dex
Ecstasy 
Adam, E, Emphaty, Eve, Love-Drug, Pille(n), Teil(e), Teilchen, Rundes, XTC, Vitamin E, Happy Pills, Exocis, Cadillac, MDMA
GHB (Gammahydroxybuttersäure) 
Liquid, Liquid Extasy
Heroin 
Shore, Caca, Caballo, Gift, H (meist ausgesprochen als "äitsch"), Harry, Hero, Horse, Junk, Smack, Stoff, Teer, Braunes, Thai-H oder China-White (falls ungestreckt, also weiß)
Ketamin 
K, Ket, Ketanest, Special K, Vitamin K
Kokain 
Coca, Coke, Cokie, Florida Snow, Heaven Dust, Koks, Kolumbianischer Kaffee, Schnee, White Lady, Weißes Gold, Yuga, Real disco stuff(blow)
Kokain& Amphetamin 
Königsmischung
LSD 
Acid, Blotter, Liquid, Micro, Paper, Pappe, Säure, Trip, Ticket
Methadon 
Doll, Dolly, Red Rock, Meta (Dosis: "Meter" = Milliliter)
Methamphetamin 
Crystal (Power), Crystal Meth, ICE, Glas, Meth, Methamphe, Shabu, Speed, Yaba, Yama
PCP 
Angeldust, Crystal, Killerjoint, Shantalya, Sherman Hemsley, Tank, Hog
Zauberpilze 
Pilze, (Magic) Mushrooms, Psilos, Shrooms, kleine Freunde

Pflanzliche Drogen

Siehe auch die Kategorie Pflanzliche Droge

  • Ayahuasca(Banisteriopsis caapi) -- Harmalin, Harmin, DMT
  • Chacruna(Psychotria viridis) -- DMT
  • Cocastrauch(Erythroxylum coca) -- Kokain
  • Rohrglanzgras(Phalaris aurundinacae) -- DMT
  • Guaraná(Paullinia cupana) -- Koffein
  • Hanfgewächse
    • Hanf(Cannabis sativa) -- delta-9-Tetrahydrocannabinol(d9THC)
    • Hopfen(Humulus lupulus) -- Lupulin
  • Iboga(Tabernathe iboga) -- Ibogain
  • Kaffee(Coffea arabica) -- Koffein
  • Kakteen
    • Peyote-Kaktus(Lophophora williamsii) -- Meskalin
    • San Pedro-Kaktus(Trichocereus pachanoi) -- Meskalin
  • Kanna(Sceletium tortuosum)-- Mesembrin
  • Kath(Catha edulis) -- Cathin
  • Kratom(Mitragyna speciosa) -- Mitragynin
  • Kava Kava(Piper methysticum) -- Kavain
  • Malvengewächse
    • Kakao(Theobroma cacao) -- Theobromin, Koffein
    • Kolabaum(Cola nitida) -- Koffein
  • Meerträubel(Ephedra sinica) -- Ephedrin
  • Muskatnuss(Myristica fragrans) -- Myristicin, Elemicin, Safrol
  • Nachtschattengewächse
    • Alraunen(Mandragora) -- Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin
    • Bilsenkraut(Hyosciamus albus, Hyosciamus niger) -- Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin
    • Engelstrompeten(Brugmansia sp., früher Datura) -- Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin
    • Stechapfel(Datura) -- Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin
    • Tabak(Nicotiana tabacum) -- Nikotin
    • Tollkirschen(Atropa belladonna) -- Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin
    • Tollkraut(Scopolia carniolica) -- Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin
  • Tee(Thea sinensis, Thea assamica) -- Koffein, hier auch Teeingenannt
  • Chacruna(Psychotria viridis) -- DMT
  • Schlafmohn(Papaver somniferum) -- Opioide
  • Steppenraute(Peganum harmala) -- Harmalin, Harmin, Harmalol, Tetrahydroharmin
  • Wahrsagesalbei(Salvia divinorum) -- Salvinorine
  • Wermut(Artemisia absinthium L.) -- Thujon
  • Windengewächse
    • Hawaiianische Holzrose-- LSA
    • Ololiuqui-- LSA
    • Prunkwinden-- LSA

Pilzdrogen

  • Fliegenpilz(Amanita muscaria) -- Ibotensäure, Muscimol, Bufotenin
  • Kahlköpfe(Psilocybe-Arten) -- Psilocin, Psilocybin
    • Kubanischer Träuschling(Psilocybe cubensis)
    • Spitzkegeliger Kahlkopf(Psilocybe semilanceata)
    • Stattlicher Kahlkopf(Psilocybe azurescens)
  • Mutterkorn(Claviceps purpurea) -- Ergotamin
  • Risspilze

Vollsynthetischund halbsynthetisch hergestellte Drogen

1,4-Butandiol
Alkohol
Amphetamin(Speed)
Benzodiazepine(Valium
Rohypnol)
Ecstasy(MDMA)
GHB
Heroin
Ketamin
LSD
Lachgas
Lösungsmittel
Methamphetamin(Crystal)
PCP(Angeldust)
Poppers

Tierische Drogen

Colorado River Toad(Bufo alvarius)
Aga-Kröte(Bufo marinus) - Bufotenin
5-MeO-DMT


Siehe auch

  • Portal:Drogen
  • Drogenprävention
  • Krieg gegen Drogen
  • Legalisierung von Drogen
  • Prohibition, Dealer

Weblinks

Bild:Wiktionary-ico-de.png
   
Wiktionary: {{{2|Droge}}} ? Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

Allgemeine Informationen

  • http://www.drogen-wissen.de/? Drogen, Sucht, Therapie, Neurobiolgie, Drogengesetzgebung
  • DrogenWiki.de? Spezialisiertes Nachschlagwerk zu Drogen-Substanzen und Heilpflanzen
  • http://www.drug-infopool.de/
  • http://www.ift.de/IFT_deut/Daten/praevalenz.htm- Prävalenzen

Substanzinformationen

  • http://www.lycaeum.org/? englischsprachige Datenbank über (nahezu) alles, was mit Drogen zu tun hat
  • http://www.erowid.org/? Weitere große englische Datenbank über Drogen

Drogenberatung und -prävention

  • http://www.dhs.de/? Seite der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren
  • Drugcom.deDas Internetportal zur Suchtprävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
  • http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/drogen/

Literatur

  • Günther Amendt: No Drugs No Future, zweitausendeins, ISBN 3861506254
  • Günter Amendt: Der große weiße Bluff. Die Drogenpolitik der US-Regierung, 1987, ISBN 3-922144-65-9
  • Günter Amendt: Die Droge, der Staat, der Tod, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1996, ISBN 3499199424
  • Markus Berger: Handbuch für den Drogennotfall ? Das Wichtigste zu Gefahrenpotenzialen, Überdosierungen und Abhängigkeiten, Nachtschatten Verlag 2004, ISBN 3-03788-125-9
  • Hans Cousto: DrogenMischKonsum ? Das Wichtigste in Kürze zu den gängisten (Party-)Drogen, Nachtschatten Verlag 2003, ISBN 3-03788-119-4
  • Theo Dingermann, Karl Hiller, Georg Schneider, Ilse Zündorf: Schneider - Arzneidrogen, Spektrum Akademischer Verlag 2004, ISBN 3-8274-1481-4
  • Christian Rätsch: Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen, AT-Verlag 2002, ISBN 3855025703
  • Wolfgang Schmidbauer, Jürgen vom Scheidt, Monika Schulenberg: Handbuch der Rauschdrogen, Fischer Verlag 2004, ISBN 3-59616-277-7
  • Walter Seubert: Zur symbolischen und politischen Funktion des Drogenkonsums, Dissertation, TU-Berlin 2005, Abstract
  • Bernhard van Treeck: Drogen- und Sucht-Lexikon, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 4.Aufl. 2004, ISBN 3-89602-542-2
  • Bernhard van Treeck: Drogen, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2. Aufl. 2003, ISBN 3-89602-420-5
  • Schmidt-Semisch,Henning/Nolte, Frank: Drogen, (Rotbuch 3000) Hamburg 2000, ISBN 3-434-53505-5
  • Roswitha Algeier-Föll, Günter Schmidt: Drogen-Wissen. Interdisziplinäres Drogen-Lexikon, BoD (Books on Demand) 2003, ISBN 3-8330-0256-5



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