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Der Embryonentransfer ist eine Technik, bei der Embryonenvon Säugetierenkünstlich in die Gebärmuttereingebracht werden.
Tierzucht
In der Tierzucht ist man bestrebt, von besonders leistungsfähigen Kühenmehr Kälberzu erlangen. Hierfür wird beim Spendertier (z.B. einer Hochleistungs-Milchkuhmit > 11.000 Litern Jahresleistung) durch Hormonbehandlungeine gleichzeitige Reifung mehrerer Eizellen(meist 20 - 30) bewirkt. Sieben Tage nach der Befruchtungwerden die Embryonen ausgespült und Spendertieren in die Gebärmuttereingesetzt. Auf -196° C tiefgekühlt, können Embryonen von unterschiedlicher Qualitätvon jedem Bauernfür seine Zuchterworben werden.
Künstliche Befruchtung beim Menschen
Auch bei der in-vitro-Fertilisationwerden die außerhalb des Körpers ("in der Retorte") befruchteten Embryonen der Mutter künstlich eingesetzt. Man spült sie über einen dünnen Schlauchin die Gebärmutter. Dies erfolgt in einem sehr frühen Stadium (72 h nach der Befruchtung; die Embryonen bestehen zu diesem Zeitpunkt aus 2 oder 4 Zellen). Nach der gegenwärtigen Rechtslage dürfen nie mehr als drei menschliche Embryonen gleichzeitig übertragen werden, um Mehrlingsschwangerschaftengeringzuhalten. Der Handelmit menschlichen Embryonen ist laut Embryonenschutzgesetzverboten.
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