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Bei einer künstlichen Befruchtung oder assistierten Reproduktion erfolgt die Befruchtung der Eizelle auf künstlichem Weg. Es gibt verschiedene Methoden der künstlichen Befruchtung, darunter die In Vitro Fertilisation (IVF), die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) sowie die intrauterine Insemination (IUI).
Bei Menschenwird die künstliche Befruchtung angewandt, um Paaren mit Kinderwunsch, die seit über einem Jahr erfolglos versuchen, schwangerzu werden, zu Nachwuchs zu verhelfen.
In Deutschland wurden im Jahre 2003etwa 20.000 Kinder nach Insemination, IVF oder ICSI geboren, also etwa 2 % aller geborenen Kinder insgesamt. Im Jahre 2004haben sich nach der Gesundheitsreformnur noch halb so viele Paare behandeln lassen, da die Krankenkassen die Kosten der Behandlung im Allgemeinen nicht mehr übernehmen.
In der Vieh-und Pferdezuchtwird die künstliche Besamung (KB) verwandt um mehr, und auch entfernt stehende Weibchen decken zu können. Die Verletzungsgefahr beim Natursprungwird dadurch vermieden. In der Rinderzucht wird Gefrierspermaund in der Pferdezucht wird überwiegend Frischsperma verwendet.
Siehe auch
- Insemination
- Retortenbaby
- Präimplantationsdiagnostik
- Bioethik
- Unfruchtbarkeit
- Viehzucht
- Pferdezucht
- Natursprung
Weblinks
- Historische Entwicklung der künstlichen Befruchtung
- www.wissenschaft.de: Stress macht künstliche Befruchtung nicht weniger erfolgreichForscher finden keinen Hinweis auf Zusammenhang zwischen Ausgang der Behandlung und psychischen Faktoren
- Übersicht Verfahren
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