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Die Polysomnographie stellt die umfangreichste Untersuchung des Schlafeseiner Person dar. Mit dieser Technik werden mehrere unterschiedliche Körperfunktionenkontinuierlich während der ganzen Nacht überwacht. In der Regel geschieht dieses stationärin einem Schlaflabor. Mit Hilfe der Aufzeichnungenkann ein individuelles Schlafprofil erstellt werden, das fast immer eine präzise Diagnosevon Schlafstörungenermöglicht.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Indikation
- 2 Methoden
- 3 Siehe auch
- 4 Weblinks
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Indikation
Typische Beschwerden (Leitsymptome), die eine Untersuchung mit Hilfe der Polysomnographie rechtfertigen können sind Störungen beim Einschlafen, Aufwachenwährend der Nacht oder ständige Tagesmüdigkeit; ebenso von Dritten wahrgenommenes starkes Schnarchenmit Atemunterbrechungen.
Methoden
Vor der Durchführung der Messungenim Schlaflaborwird der Patient in der Regel für einen Tag beobachtet, um seine Aktivitätenund Gewohnheitenzu erkennen. Normalerweise werden dann zwei Nächte im Labor verbracht.
Bei einer stationärenPolysomnographie werden nach Bedarf folgende Überwachungenstandardmäßigdurchgeführt:
- Hirnstrombild (EEG)
- Herzrhtyhmus (EKG)
- Sauerstoffgehalt des Blutes (Pulsoxymetrie)
- Körpertemperatur
- Atemfluß(Mund und Nase)
- Atmungsbewegung
- Muskelspannung (EMG)
- Beinbewegung
- Augenbewegung (EOG)
- Körperlage
Zusätzlich können folgende Maßnahmen bzw. Messungen während des Schlafes vorgenommen werden:
- Tonaufzeichnung
- Video
- Blutdruck
- Magensäurerückfluß
- Druckunterschiedeim Brustkorb
- Erektionen
- Maskendruck (für Atemmasken)
Siehe auch
Schlaflabor, Schlafstörung, Schlafapnoe-Syndrom, Narkolepsie, en:Periodic limb movement disorder(PLMS), Restless-Legs-Syndrom, Epilepsie
Weblinks
- Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung
- Thema Polysomnographie bei www.schlaf.deDas Informationsportal zum Thema Schlaf
en:Polysomnography
Seitenkategorien: Schlaf| Neurophysiologie
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