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Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist eine notwendige ärztliche Untersuchung, um den Tauchsportausüben zu dürfen. Auch Berufstaucher (z. B. Feuerwehrtaucher) müssen regelmäßig auf ihre Tauchtauglichkeit untersucht werden.

Die meisten Tauchbasen in aller Welt verlangen von ihren Tauchgästen eine ärztliche Untersuchung als vorbeugende Maßnahme zur Verhinderung von Tauchunfällen. Doch auch die Versicherungen der Tauchbasen verlangen die Untersuchung ebenso wie viele Reiseveranstalter. Die Untersuchung kann vom Hausarzt vorgenommen werden. In vielen Ländern, z. B. in Ägyptenam Roten Meer, ist es auch möglich, sich gegen eine kleine Gebühr vor Ort ärztlich untersuchen zu lassen.

Die Untersuchung besteht im Wesentlichen aus drei Punkten:

  • Prüfung von Herz und Kreislauf, da das Tauchen gerade in heißen Ländern sehr belastend sein kann.
  • Untersuchung von Lunge, Lungenvolumenund Atemwegen.
  • Untersuchung der Ohren und der Nebenhöhlen. Sind diese nicht frei von Verstopfungen oder gar entzündet, kann es zu Barotraumenkommen.

Bei starkem Übergewicht kann die Tauchtauglichkeit ebenfalls eingeschränkt oder gar nicht gegeben sein.

Je nach Tauchorganisationgibt es individuelle Fristen, in welchen Abständen eine erneute Untersuchung nötig ist. Im Allgemeinen gilt für Sporttaucher: Die Tauchtauglichkeit wird vom Arzt mit einem einfachen Attestbestätigt. Die Untersuchung sollte nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Ältere Taucher sollten ab 40 Jahren einmal jährlich die Untersuchung durchführen lassen.

Weblinks

  • Informationen zur Tauchtauglichkeit
Von "http://de.wikipedia.org/Tauchtauglichkeitsuntersuchung"



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