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Als Arbeitstherapie bezeichnet man die stufenweise Heranführung von Patientenmit psychischen Störungenan die Grundanforderungen des Arbeitslebens. Die Arbeit wird hierbei als therapeutisches Mittel eingesetzt.
Durch Arbeitsleistung sollen Eigenschaften wie z. B. Selbstvertrauen, Übernahme von Verantwortung, Belastbarkeit und Konzentration, Anpassungs- und Ausdauerfähigkeiten, Gewöhnung an Zeitstrukturen, Teamarbeit und das Erfassen von Arbeitsvorschriften gefördert und gefestigt werden.
In Einzel-oder Gruppentherapiewerden dabei von den Klienten einfachere Arbeiten verrichtet, wobei der Schwierigkeitsgrad kontrolliert und stufenweise gesteigert wird. In der sog. ?Entlassungsstufe? soll die durchschnittliche Leistungsfähigkeit eines Gesunden annähernd erreicht sein. In der Arbeitstherapie sind die Klienten auf dem Weg vom Patientenzum Arbeitnehmer.
Die Arbeitstherapie sollte ressourcenorientiert gestaltet werden. Die Klientensollen durch das Ausbauen ihrer Stärken defizitorientierte Denkweisen in den Hintergrund stellen.
Die Verhaltenstherapieund die Systemische Therapiebeinhalten Elemente, die eine förderliche Gestaltung der Arbeitstherapie unterstützen.
Idealerweise sollten in der Arbeitstherapie Arbeitserzieheroder Ergotherapeutentätig sein. Sie haben durch die Ausbildungsinhalte eine entsprechende Qualifikation.
Literatur
Michael Brater: Eingliederung durch Arbeit
Aernout: Arbeitstherapie in der Ergotherapie
Weblinks
Website Arbeitserzieher.de
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