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Die Thrombolyse (griechisch lyse: Auflösung) dient der Therapiethrombembolischer Krankheiten. Geeignet ist das Verfahren nach genauer Abwägung eventuell beim Herzinfarkt, der Lungenembolie, dem Schlaganfallund in Ausnahmefällen bei der Thrombose.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Pathophysiologie
- 2 Anwendung
- 3 Gängige Medikamente (Fibrinolytika)
- 3.1 Enzyme
- 3.2 Enzymaktivatoren (=Plasminogenaktivatoren)
- 4 Siehe auch
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Pathophysiologie
Den ersten drei ist gemein, dass sie ausgelöst werden können durch Blutgerinnsel (Thrombenoder bzw. Emboli), die die Gefäße der jeweils nachgeschalteten Organe (also Herz, Lunge oder Gehirn) verschließen.
Folge dieses Verschlusses ist, dass das betroffene Gebiet nicht mehr von Blut durchströmt werden kann und damit gefährdet ist abzusterben.
Anwendung
Das Lyse-Medikamentbesteht aus Enzymen, die diesen Thrombus bzw. Embolus abbauen können oder aus Stoffen, die ein körpereigenes Abbauenzym (Plasminogen) aktivieren und somit die Blutbahn wieder frei halten. Es kann nur intravenösverabreicht werden. Je schneller lysiert wird, desto größer die Erfolgschancen. Bei Herzinfarkten kann unter Umständen bereits der Notarztmit der Thrombolyse beginnen. Wird ein bestimmter Zeitraum (Schlaganfall: drei Stunden, Herzinfarkt: sechs Stunden) überschritten, überwiegen die Gefahren den Nutzen, da das Gewebe bereits nekrotisiertist.
Da bei der Verabreichung die Blutgerinnungmaximal gehemmt wird, besteht für den Patienten die Gefahr zu verbluten. Beim Herzinfarkt zieht eine erfolgreich durchgeführte Thrombolysetherapie durch die einsetzende Reperfusion des Herzmuskelgewebes vielfach Rhythmusstörungen nach sich. Aus diesen Gründen muß ein Patient während und nach der Lysetherapie engmaschig überwacht werden. Thrombolytika dürfen daher nur präklinisch vom Notarzt oder in Intensivstationenund Stroke Unitsgegeben werden.
Gängige Medikamente (Fibrinolytika)
Enzyme
Enzymaktivatoren (=Plasminogenaktivatoren)
- tPA (tissue plasminogen activator) = Alteplase
- Tenekteplase
Siehe auch
Fibrinolyse
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Thrombolyse aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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