|
Die Stammzelltransplantation (SZT) stellt eine alternative und zunehmend verbreitete Form der Knochenmarktransplantationdar und dient dem Austausch des blutbildenden Systems bei schweren Erkrankungen wie z.B. Leukämienoder aplastischen Anämien.
Die Stammzellenwerden ähnlich wie bei einer Thrombozytenspendeaus dem peripheren Blut des Spenders gewonnen (Stammzellapherese) und dem Patienten nach entsprechender Aufbereitung intravenös verabreicht.
Im Vorfeld wird beim Spender durch einen hormonähnlichen Stoff (G-CSF) die Produktion und die Anreicherung von Stammzellen im peripheren Blut angeregt. Beim Patienten erfolgen vorab eine Bestrahlung und Chemotherapiezur Unterdrückung des Immunsystemsund zur Zerstörung kranker Zellen.
Die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Verlauf der Transplantation sind die Übereinstimmung verschiedener Gewebemerkmalezwischen Spender und Empfänger zur Vermeidung zu starker Abwehrreaktionen und der Schutz des Patienten vor Infektionen.
Unter Umständen ist eine Umkehrisolierungnotwendig.
Weblinks
Weitere Informationen zur Stammzellspende und -transplantation:
- Bayerische Knochenmarkspenderdatei und Bayerische Stammzellbank
- DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH
- Stiftung Schweizer Register für Knochenmarkspender
- Knochenmarkspenderzentrale Essen
- Stefan Morsch Stiftung
- Zentrales Knochenmarkspenderregister Deutschland
- Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register
Bei einer Blutstammzelltransplantation werden die blutbildenden Stamm- und Vorläuferzellen entweder aus dem Knochenmark oder aus dem Blut gewonnen. Entsprechend der Stammzellquelle spricht man daher entweder von einer Knochenmark- oder peripheren Blutstammzelltransplantation.
Seitenkategorien: Hämatologie| Transplantationsmedizin
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Stammzelltransplantation aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|