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Diabetes insipidus

Bild:Disambig-grau.png Dieser Artikel beschreibt zum Teil die Erkrankung Diabetes insipidus renalis. Für Informationen zum Diabetes renalis, siehe Diabetes renalis

Diabetes insipidus ist eine angeborene oder erworbene Krankheit, die durch eine vermehrte Urinausscheidung- mehr als 2 Liter täglich - charakterisiert ist.

Bei dem zentralen Diabetes insipidus ist die Ursache ein Fehlen des "antidiuretischen Hormons" ADH, welches im Hypothalamusgebildet und in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gespeichert wird. Dieses Hormon wirkt auf die Niere und führt zur Bildung eines konzentrierten Urins. Bei der seltenen Form des renalenDiabetes insipidus (Diabetes insipidus renalis) liegt der Defekt in der Niere, die trotz Anwesenheit des Hormons ADH keinen normal konzentrierten Harn bilden kann.

Die Erkrankung ist selten, Auslöser können u.a. Infekte, Tumoren oder Verletzungen sein. Es gibt auch den sog. familiären, also angeborenen diabetes insipidus.

Therapeutisch gibt es die Möglichkeit, das Hormon ADH (Medikamente: Nocutil, Minirin) zuzuführen, wenn dessen Ausfall die Ursache des Diabetes insipidus ist.

Weblinks

  • www.kraniopharyngeom.de- Kindgerechte Erklärung unter anderem zum Diabetes insipidus (Kapitel 2)



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