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Das Peniskarzinom (ugs. "Peniskrebs") ist eine Erkrankung, die meist erst ab dem 60. Lebensjahr auftritt und die zu 90% eine bösartige Entartungder Haut und Schleimhautdes Penis darstellt (Plattenepithelkarzinom).
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ursachen
- 2 Symptome
- 3 Diagnose
- 4 Therapie
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Ursachen
Als Ursachen kommen zum Beispiel chronische Reizzustände in Frage, wie eine Phimose(Vorhautverengung), Smegmaretention, Leukoplakieoder Erythroplasie. Eine schlechte Genitalhygienekann ebenfalls begünstigend sein. Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden sich beim Peniskarzinom vor allem entlang der Leistenlymphknoten.
Symptome
Es gibt eine Reihe verschiedener Symptome, die aber zum Teil recht unbestimmt sind und auch auf andere Erkrankungen hinweisen können. So kommen chronisch-entzündliche Veränderungen an Eichelund Vorhaut des Penis vor. Außerdem kann es zu Blutungenbei Kontakt mit der betroffenen Stelle kommen und zu einer Schwellung der Leistenlymphknoten.
Diagnose
Wegen der zum Teil unsicheren Symptomatik ist eine Biopsie, also eine Entnahme einer Gewebeprobedes Tumorsund der geschwollenen Lymphknotenam sichersten.
Therapie
In einem frühen Stadium des Peniskarzinoms ist eine Strahlentherapieangezeigt oder eventuell auch das lokale Entfernen des Tumors. Im fortgeschrittenen Stadium mit Lymphknotenmetastasen ist meist eine Entfernung der betroffenen Lymphknoten sowie eine Penisamputation notwendig.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Peniskarzinom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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