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Prostataspezifisches Antigen (Studien)

Hier sind einige Studienangeführt, die für die Erforschung der Wertigkeit des Prostataspezifischen Antigens(PSA) von Bedeutung waren oder bedeutend sein könnten:

Prävalenz des Prostatakarzinoms bei PSA-Werten unter 4.0 ng/ml

(Prevalence of Prostate Cancer among Men with a Prostate-Specific Antigen Level 4.0 ng per Milliliter;
Ian M. Thompson, M.D., et al - NEJM, Volume 350:2239-2246 May 27, 2004 Number 22

In der Prostate Cancer Prevention Trialwurde die Entwicklung eines Prostatakarzinomsbei Männern mit PSA-Werten unter 4.0 ng/ml prospektiv untersucht. Nach siebenjähriger Studiendauer wurden alle Männer mittels Feinnadelbiopsieder Prostatauntersucht, die niemals auffällig gewesen waren (klinische Untersuchung, PSA-Bestimmung). Dies betraf 2950 von insges. 9459 Männern. Von diesen 2959 Männern wurde nun bei 449 Männern - somit bei 15,2 % - ein Prostatakarzinom diganostiziert. Je niedriger der PSA-Wert, desto niedriger war auch die Prävalenzdes Prostatakarzinoms in dieser Gruppe. Ähnliche Befunde konnten auch bzgl. der Gleason-Klassifizierungerhoben werden.

Kommentar: Prostatakarzinome kommen bei Männerm mit PSA-Spiegeln innerhalb des derzeit gültigen PSA-Normbereiches nicht selten vor.





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