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Magenspülung

Die Magenspülung (auch Magenausspülung oder Magenaus- oder abheberung) ist ein medizinischer Eingriff zur Entleerung des Magens. Umgangssprachlich wird der Vorgang auch als "Magenauspumpen" bezeichnet.

Dabei wird ein Magenschlauch durch den Mund bis in den Magengeschoben und durch diesen der Mageninhalt ausgespült. Wichtiger Punkt dabei ist, dass die Spülflüssigkeit (in der Regel Wasser) nicht nur durch den Schlauch in den Magen gelangt, sondern auch so wieder aus dem Magen abgelassen wird. Damit wird zum einen verhindert, dass die Flüssigkeit in die Atemwegegelangen kann oder die Speiseröhrezusätzlich schädigt, zum anderen erhält man so einen Überblick über eingeführte und ausgeführte Menge (Bilanzierung). Die Verhinderung zusätzlicher Schädigungen ist besonders wichtig, wenn ätzende oder giftige Stoffe aus dem Magen entfernt werden sollen.

Tiermedizin

In der Tiermedizinspielt die Magenabheberung vor allem beim Pferdeine Rolle. Bedingt durch anatomische Besonderheiten (kleiner Magen mit starker Abknickung des Mageneingangs, langes Gaumensegel) können Pferde kaum erbrechen. Nehmen sie in kurzer Zeit stark quellendes Futter auf (z.B. Zuckerrübenschnitzel), so kommt es rasch zu einer Magenüberladung, die lebensbedrohlich werden kann. Die Ausspülung des Magens über eine Nasenschlundsondeist eine Möglichkeit, diese akute Störung konservativ zu beseitigen.




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