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Bild:Extrahierter weisheitszahn.jpg Frisch extrahierter Weisheitszahn
Bild:Extrahierter weisheitszahn2.jpg Derselbe Weisheitszahn nach zwei Tagen
Die Extraktion (lat.ex-trahere herausziehen) ist ein zahnärztliches Verfahren zur mechanischen Entfernung eines Zahnes. Sie gilt nicht als operativesVerfahren und wird meistens unter lokaler Betäubungdurchgeführt.
Da ein kariöserZahn aufgrund vielfältiger Behandlungsmöglichkeiten nur selten gezogen wird, sind vier Indikationendenkbar, die eine Extraktion rechtfertigen:
Inhaltsverzeichnis
- 1 Indikation
- 1.1 absolute Indikation
- 1.2 relative Indikation
- 2 Lokalanästhesie
- 2.1 Lokalanästhesie im Oberkiefer
- 2.2 Lokalanästhesie im Unterkiefer
- 3 Technik
- 4 Extraktionszangen
- 5 Extraktionshebel
- 6 Historische Extraktionsinstrumente
- 7 Komplikationen
- 7.1 während der Extraktion
- 7.2 nach der Extraktion
- 8 Verhalten nach der Extraktion
- 9 Kosten
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Indikation
Ein nicht erhaltungswürdiger Zahn sollte extrahiert werden.
absolute Indikation
a) bei Jugendlichen: Entfernung der Weisheitszähne, insbesondere im Rahmen von kieferorthopädischenMaßnahmen
b) wenn der Zahn bereits bis in den Nervenhinein angegriffen ist und starke Schmerzenverursacht und eine Blutvergiftungdroht
c) wenn der Zahn stark parodontal geschädigt ist (Lockerungsgrad III) und keine Regeneration des Stützgewebes oder Attachmentgewinnmehr zu erwarten ist.
d) ohne eigentliche Notwendigkeit als Vorbereitung zum Einsatz eines künstlichen Gebisses.
relative Indikation
- stark zerstörter überkronungsbedürftiger Zahn, wenn der Patient sich finanziell keine Krone leisten kann
- schmerzhafter Zahn mit Nerventzündung (Pulpitis), wenn der Patient keinen Erhaltungsversuch wünscht (weil keine Erhaltungsgarantie oder wegen eventuell weiterer Schmerzen)
Lokalanästhesie
Lokalanästhesie im Oberkiefer
Infiltrationsanästhesie
Lokalanästhesie im Unterkiefer
Leitungsanästhesie
Technik
Die Extraktion wird mit einer sterilenZange(meist aus Titangefertigt) vorgenommen. Begleiterscheinung der Extraktion sind starke Blutungenaus den verletzten Gefäßen. Postoperativ ist beim Gesunden lediglich die Einlage eines sterilen Tupfers für ca 30 min. notwendig. Das entstehende Blutgerinnsel ist der ideale Wundverband. Am gleichen Tag sollten sportliche Aktivitäten und schwere körperliche Arbeit unterlassen werden, da dies zu Nachblutungen führen kann.
Extraktionszangen
- Oberkieferzangen
- Unterkieferzangen
- Weisheitszahnzangen
Wurzelrestzangen
Extraktionshebel
Historische Extraktionsinstrumente
Storchenschnabel
Komplikationen
während der Extraktion
- Blutungen
- Wurzelfrakturen
- operative Zahnentfernung
- durch die Lokalanästhesie
nach der Extraktion
- Blutung
- Schmerzen
- Postextraktionssyndrom
- Entzündungen
- durch die Lokalanästhesie
Verhalten nach der Extraktion
-
- Fahrtüchtigkeit nicht gegeben (für ca Dauer der Anästhesie)
- Schmerztabletten
- Körperliche Schonung
- Kühlung
- Arbeitsfähigkeit
- Mundöffnungsübungen
Kosten
I
L
X1
X2
X3
Ost1en:Extraction (dental)
nl:Extractie (tandheelkunde)
pl:Ekstrakcja z?ba
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