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OPS-301
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Operationsschlüssel nach §301 SGB V (OPS-301)
Grundlage für die deutsche Modifikation der Internationalen Klassifikation der Prozeduren in der Medizin (ICPM) war das niederländische ICPM-DE, woraus die Klassifikation Operationsschlüssel nach §301 SGB V entstanden. OPS-301 wird seit 1994 vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information
(DIMDI) bereitgestellt. Sie bildet die offizielle
Prozedurenklassifikation für Leistungsnachweise und -abrechnung der
deutschen Krankenhäuser. Einen enormen Bedeutungszuwachs erhält diese
Klassifikation bei der Zuweisung von Fallgruppen nach dem DRG-System Diagnosis Related Groups). In OPS-301 wurde nur ein Teil der ICPM übernommen, dieser wurde allerdings spezifiziert und erweitert.
- monohierarchische Klassifikation
- 5 Prozedurenkapitel (bsp. Kapitel 5: Operationen)
- 55 Bereichsüberschriften (bsp. 5-29 bis 5-31: Operationen am Pharynx)
- 186 Prozedurenklassen in dreistelliger Systematik (bsp. 5-31: Andere Larynxoperationen)
- 1200 Prozedurenklassen in vierstelliger Systematik (bsp. 5-314: Resektion von erkranktem Gewebe der Trachea)
- mehr als 7000 Prozedurenklassen in der fünfstelligen Systematik (bsp. 5-314.1: Resektion)
- mehr als 18000 zusätzliche Prozedurenklassen in der sechsstelligen Systematik (bsp. 5-314.11: Mit End-zu-End-Anastomose)
- Notation: erste vier Stellen numerisch, 5./6. Stelle numerisch oder: x - sonstige Prozeduren, y - nicht näher bezeichnet
- Gliederung topographisch (keine Orientierung am Fachgebiet)
- nicht alle Stellen der vierstelligen Systematik belegt (zur Vergleichbarkeit mit der ICPM)
- Mehrfachnotierung bei Wechsel des OP-Gebiets und intraoperativen Komplikationen
- Ein- und Ausschlussregeln, weitere Hinweise auf höchstmöglicher Hierarchieebene
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