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OPS-301

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Operationsschlüssel nach §301 SGB V (OPS-301)

Grundlage für die deutsche Modifikation der Internationalen Klassifikation der Prozeduren in der Medizin (ICPM) war das niederländische ICPM-DE, woraus die Klassifikation Operationsschlüssel nach §301 SGB V entstanden. OPS-301 wird seit 1994 vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) bereitgestellt. Sie bildet die offizielle Prozedurenklassifikation für Leistungsnachweise und -abrechnung der deutschen Krankenhäuser. Einen enormen Bedeutungszuwachs erhält diese Klassifikation bei der Zuweisung von Fallgruppen nach dem DRG-System Diagnosis Related Groups). In OPS-301 wurde nur ein Teil der ICPM übernommen, dieser wurde allerdings spezifiziert und erweitert.

  • monohierarchische Klassifikation
  • 5 Prozedurenkapitel (bsp. Kapitel 5: Operationen)
  • 55 Bereichsüberschriften (bsp. 5-29 bis 5-31: Operationen am Pharynx)
  • 186 Prozedurenklassen in dreistelliger Systematik (bsp. 5-31: Andere Larynxoperationen)
  • 1200 Prozedurenklassen in vierstelliger Systematik (bsp. 5-314: Resektion von erkranktem Gewebe der Trachea)
  • mehr als 7000 Prozedurenklassen in der fünfstelligen Systematik (bsp. 5-314.1: Resektion)
  • mehr als 18000 zusätzliche Prozedurenklassen in der sechsstelligen Systematik (bsp. 5-314.11: Mit End-zu-End-Anastomose)
  • Notation: erste vier Stellen numerisch, 5./6. Stelle numerisch oder: x - sonstige Prozeduren, y - nicht näher bezeichnet
  • Gliederung topographisch (keine Orientierung am Fachgebiet)
  • nicht alle Stellen der vierstelligen Systematik belegt (zur Vergleichbarkeit mit der ICPM)
  • Mehrfachnotierung bei Wechsel des OP-Gebiets und intraoperativen Komplikationen
  • Ein- und Ausschlussregeln, weitere Hinweise auf höchstmöglicher Hierarchieebene


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